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Älterer Mann liegt im Bett, neben sich ein Wecker.

Wenn die Uhren im Frühjahr umgestellt werden, kann das den Hormonhaushalt durcheinander bringen.
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Fr. 28. März 2014

Zeitumstellung begünstigt Herzinfarkt

An diesem Wochenende steht mal wieder eine Umstellung der Uhr ins Haus. Die Krankenkasse DAK-Gesundheit meldet, dass die Zeitumstellung im Frühjahr das Risiko für einen Herzinfarkt erhöht. Sie beruft sich dabei auf das Ergebnis einer Langzeitanalyse. Dieser zufolge seien seit 2006 kontinuierlich rund 25 Prozent mehr Patienten mit Herzbeschwerden in den ersten drei Tagen nach Beginn der Sommerzeit ins Krankenhaus eingeliefert worden als im Jahresdurchschnitt.

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"Die Häufung in mehr als einem halben Jahrzehnt ist auffällig und stützt eine schwedische Studie, die zu der gleichen Beobachtung gekommen ist", sagt DAK-Krankenhaus-Experte Peter Rowohlt. Er vermute, dass unter anderem Schlafmangel und die Änderung des Biorhythmus die Ursachen dafür sein könnten. "Die fehlende Stunde bringt den Hormonhaushalt durcheinander." Jeder Vierte kämpfe mit Folgen durch die Zeitumstellung, vor allem Frauen seien davon betroffen.

Um die verkürzte Nacht gut zu überstehen rät die DAK, bereits einige Tage vor der Zeitumstellung etwas früher zu Bett zu gehen und auch die Mahlzeiten früher einzunehmen. Direkt nach der Umstellung solle auf aufputschende Getränke vor dem Schlafengehen verzichtet und bei Einschlafproblemen gegebenenfalls Dragees oder Tees mit Baldrian, Hopfen, Johanniskraut und Melisse ausprobiert werden. Tagsüber helfe ein kurzer Rundgang an der frischen Luft gegen Müdigkeit.

KE/PZ

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