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Großaufnahme Cola mit Eis im Glas, Colaflasche beim Einschenken in das Glas

Kalorienfreie Diät-Getränke seien gut für die Figur heißt es. Jetzt haben Forscher sie aber mit einem erhöhten Herzrisiko in Verbindung gebracht.
© Nitr - Fotolia

Di. 01. April 2014

Sind Diät-Getränke schlecht fürs Herz?

Zu viel Zuckerhaltiges zu trinken, ist ungesund und schlecht für die schlanke Linie. Viele schwenken daher auf Diät-Getränke um. Ob diese dann im Umkehrschluss aber immer gesund sind, zweifeln US-amerikanische Forscher an, die eine Studie mit älteren Frauen durchgeführt hatten.

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Für Frauen, die besonders häufig zu Diät-Getränken greifen, könnte sich unter Umständen die Gefahr für einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder andere Herz-Kreislauf-Probleme erhöhen, berichteten die Wissenschaftler auf einer Kardiologen-Tagung in Washington. Aus ihrer Beobachtungsstudie mit fast 60.000 Frauen, die im Schnitt 63 Jahre alt waren, hatte sich folgendes Ergebnis herauskristallisiert: Verglichen mit Frauen, die nie oder nur sehr selten Diät-Getränke zu sich nahmen, erhöhte sich für Frauen, die täglich zwei oder mehr davon tranken, das Risiko für ein Herz-Kreislauf-Ereignis um 30 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, an einer damit in Verbindung stehenden Krankheit zu sterben, erhöhte sich um 50 Prozent, berichteten die Forscher. Ein Getränk entsprach dabei einer Menge von rund 360 Millilitern Diät-Limonade oder -Fruchtsaft.

Alles in allem lag nach etwa neun Jahren die Gefahr für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, Schlaganfall oder Herzinfarkt für diejenigen Frauen, die die meisten Diät-Getränke tranken, bei 8,5 Prozent, für Frauen mit dem geringsten Verbrauch bei 7,2 Prozent. Trotzdem liefert die Studie noch keine fundierten Argumente dafür, Diät-Getränke aus dem täglichen Leben zu verbannen. Dass sie eine Verbindung gefunden hätten, bedeute noch nicht, dass Diät-Getränke die Herz-Kreislauf-Erkrankungen tatsächlich auch verursachen, schränkte Studienleiter Ankur Vyas ein. Es sei durchaus möglich, dass hier auch andere Faktoren, die von den Forschern nicht berücksichtigt worden waren, eine Rolle spielen. Die Studie gebe daher eher Anlass dazu, vermehrt in dieser Richtung zu forschen.

HH

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