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Frontalportrait: Frau, ca. Mitte 50, aschblonde, halblange Haare, linke Hand an schmerzender Stirn, rechte Hand am Hals, Blick nach unten gerichtet

Migräniker haben ein erhöhtes Risiko für stille Schlaganfälle.
© contrastwerkstatt - Fotolia

Sa. 17. Mai 2014

Migräne-Patienten haben höheres Schlaganfall-Risiko

Migräne-Patienten haben oft einen hohen Leidensdruck. Hinzu kommt nun auch noch ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle, insbesondere für stille Schlaganfälle. Dies wiesen Forscher aus den USA in einer Studie nach, die das Fachblatt Stroke veröffentlicht hat.

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Laut der Studie haben Migräne-Patienten ein doppelt so hohes Risiko für einen stillen Schlaganfall wie Menschen ohne Migräne. Das Schwerwiegende an einem stillen Schlaganfall ist der symptomlose Verlauf. Die Patienten verspüren keine Schmerzen und auch sonst deuten keine Warnzeichen auf das drohende Ereignis hin. Nur durch Daten aus Hirnscans konnten die Forscher die stillen Schlaganfälle nachweisen. Dr. Teshamae Monteith aus Miami, die Leiterin der Studie, gibt allerdings Entwarnung: "Ich denke nicht, dass Migräne-Patienten aufgrund der Studienergebnisse sehr beunruhigt sein müssen, da das Risiko doch verhältnismäßig klein ist."

Ein hoher Blutdruck ist ebenfalls ein Risikofaktor für Schlaganfälle. Vorangegangene Studien zeigten bereits, dass Migräne vor allem für junge Menschen ein großer Risikofaktor für einen Schlaganfall sein kann. Monteith empfiehlt Patienten mit Migräne und einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko, ihren Lebensgewohnheiten mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Zum Beispiel kann eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan das Schlaganfallrisiko senken.

JW

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