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Ein älterer Mann, der eine Zigarette raucht.

Zigarettenrauch und andere Schadstoffe in der Luft könnten mit einer der Gründe sein, warum manche Menschen schneller altern als andere.
© Brett Mulcahy - Fotolia

Sa. 31. Mai 2014

Umweltgifte lassen schneller altern

Warum sind manche Menschen mit 75 Jahren noch erstaunlich rüstig, während sich andere nur mit Mühe fortbewegen können? Zum Teil könnte dies an Schadstoffen in ihrer Umgebung liegen, die sich auf das biologische Alter auswirken, glauben US-amerikanische Forscher.

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Substanzen wie Zigarettenrauch oder Benzol wirken sich den Wissenschaftlern von der University of North Carolina zufolge auf das biologische Alter von Zellen aus. Ähnlich wie Substanzen, die zur Krebsentstehung beitragen, als Karzinogene bezeichnet werden, sprechen die Forscher in der Fachzeitschrift "Trends in Molecular Medicine" bei Substanzen, die Alterungsprozesse beschleunigen, von Gerontogenen. "Wenn wir Gerontogene identifizieren und vermeiden können, wären wir in der Lage, den Alterungsprozess zu beeinflussen und die Lebenserwartung zu verlängern", sagt Norman Sharpless, einer der Forscher.

Allgemein betrachtet sei Zigarettenrauch wahrscheinlich das wichtigste Gerontogen, glaubt Sharpless. So bestehe nicht nur eine Verbindung zwischen Zigaretten und Krebs, sondern auch zwischen Zigaretten und Arterienverkalkung, Lungenfibrose und anderen mit dem Alter einhergehenden Erkrankungen. Auch die UV-Strahlung der Sonne lasse uns altern. Gleiches gelte für Chemotherapie, wie Sharpless gemeinsam mit Kollegen in Mausversuchen zeigen konnte.

HH

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