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Frau ca. Ende 20, weißes Bikinioberteil, weiße Yogahose, Meditationshaltung auf einem Bootssteg, im Hintergrund See und grüner Hügel

Meditation kann Stress reduzieren und damit einen häufigen Auslöser von Kopfschmerzen ausschalten.
© mauritius images

Di. 16. September 2014

Meditation mildert Migräne-Attacken

Stress ist eine häufige Ursache für Migräne-Anfälle. Für Entspannung zu sorgen hilft daher, die Kopfschmerzen gar nicht erst entstehen zu lassen. US-Forscher wiesen jetzt in einer kleinen Studie nach, dass dies auch mit einer bestimmten Meditationstechnik gelingt.

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Wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training und andere Entspannungstechniken ist auch Meditation eine Möglichkeit, den alltäglichen Stress zu lindern. Im Hinblick auf Migräne hatten die Forscher nun die sogenannte achtsamkeitsbasierte Stressreduktion untersucht, die Achtsamkeitsübungen, Meditation und Yoga kombiniert. In acht wöchentlichen Übungsstunden erlernten die Teilnehmer diese Meditationsform. Darüber hinaus sollten sie die Übungen an mindestens fünf zusätzlichen Tagen für 45 Minuten durchführen.

"Bei Migräne-Patienten, die diese Methode anwandten, ging die Häufigkeit von Migräne-Anfällen leicht zurück, und traten die Anfälle dennoch auf, waren sie weniger schwer", sagt Rebecca Erwin Wells vom Wake Forest Baptist Medical Center in Winston-Salem, USA. Weitere Effekte: Die Kopfschmerzen dauerten weniger lang an und beeinträchtigten die Betroffenen weniger stark, wie die Forscher in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Headache berichten. Studienteilnehmer waren außerdem achtsamer und hatten das Gefühl, etwas gegen die Migräne tun zu können, also nicht so ausgeliefert zu sein.

Da die Anzahl der Studienteilnehmer mit 19 sehr gering war, lasse sich daraus zwar kein statistisch aussagekräftiges Ergebnis ableiten, so die Forscher. Es zeige sich aber durchaus ein Trend, der zu weiteren Studien ermutige. Da die Wissenschaftler für diese Form der Meditation auch keinerlei negative Auswirkungen nachweisen konnten, könnte es sich für Migräne-Patienten zumindest lohnen, einen Versuch zu starten.

HH

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