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Seniorinnen schick und fröhlich in die Kamera lachend mit jeweils einem

Hin und wieder eine Tasse Kakao scheint dem Gedächtnis älterer Menschen auf die Sprünge zu helfen.
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Di. 28. Oktober 2014

Vergesslich? Kakao könnte helfen

Wo hatte ich das Auto geparkt? Und wo war nochmal der Schlüssel? Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Vergesslichkeit zu. US-Wissenschaftler fanden jetzt heraus, dass ein Bestandteil von Kakao dem Prozess entgegenwirken könnte. Ein Aufruf zum Schokolade-Essen sei dies aber nicht, betonen die Forscher.

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Bestimmte natürlich im Kakao vorkommende Stoffe, die sogenannten Flavanole, konnten demnach altersbedingten Gedächtnisverlust bei gesunden älteren Erwachsenen umkehren. "Als wir das Gehirn der Studienteilnehmer untersuchten, fanden wir bei jenen, die täglich ein spezielles Getränk mit hohem Anteil an Flavanol zu sich nahmen, eine deutlich verbesserte Funktion des Gyrus dentatus", sagt der Neuropsychologe Adam M. Brickman. Veränderungen in dieser Gehirnregion stehen den Forschern zufolge mit altersbedingten Gedächtnisstörungen in Zusammenhang. Senioren, die den speziell gemixten Flavanol-Drink tranken, schnitten zudem bei Gedächtnistests besser ab, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience. "Entsprach das Gedächtnis eines Teilnehmers in dieser Gruppe zu Beginn der Studie beispielsweise dem eines 60-Jährigen, war es nach drei Monaten im Schnitt mit dem eines 30- oder 40-Jährigen vergleichbar", verdeutlicht Dr. Scott A. Small, Neurologe und Senior-Autor der Studie.

Für die Studie hatten 37 Erwachsene zwischen 50 und 69 Jahren drei Monate lang entweder täglich 900 Milligramm Flavanol mit einem speziellen Kakao-Trunk zu sich genommen oder sich flavanolarm, mit lediglich 10 Milligramm des sekundären Pflanzenstoffs pro Tag ernährt. Die Forscher betonen jedoch, dass das in der Studie verwendete Kakao-Produkt nicht das gleiche sei wie Schokolade. Sie warnen ausdrücklich davor, mehr Schokolade zu essen, um den in ihrer Studie gefundenen Effekt zu erzielen. Die gesündere Variante wäre sicherlich ein Tässchen Tee oder ein Apfel, denn auch in Teeblättern und manchen Obst-und Gemüsesorten sind Flavanole enthalten.

HH

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