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Arzt impft Frau.

Die Grippeimpfung ist in ihrer Zusammensetzung immer auf die in der bevorstehenden Saison erwarteten Virenstämme abgestimmt.
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Di. 09. Dezember 2014

Grippeimpfung schützt breiter als gedacht

Die jährliche Grippeimpfung scheint nicht nur gegen die Virenstämme zu schützen, die im Impfstoff enthalten sind, sondern auch gegen viele zusätzliche Varianten. Dies berichten US-amerikanische Forscher online in der mikrobiologischen Fachzeitschrift mBio.

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Wie die Forscher herausfanden, zeigte das Immunsystem einiger Studienteilnehmer, die eine Grippeimpfung erhalten hatten, nicht nur gegen den saisonalen Grippevirus H3N2 des Jahres 2010 eine starke Immunantwort. Bei einem Test der Blutproben reagierte die Immunabwehr auch stark gegenüber Grippe-Subtypen, gegen die noch nie geimpft worden war. Dies sei extrem spannend, sagt Studienautor Dr. Paul G. Thomas vom St. Jude Children's Research Hospital in Memphis. Es könne bedeuten, dass die jährliche Grippeimpfung die Bereitstellung von Antikörpern positiv beeinflusst und einen gewissen Schutz gegenüber neuen Virenstämmen, die von Vögeln herrühren, bieten könnte.

Die meisten Studienteilnehmer hatten eine starke Antikörperantwort gegenüber dem saisonalen H3N2-Grippevirus, der auch in der Grippeimpfung des Jahres 2009-2010 enthalten war, berichten die Forscher. Doch hatten viele auch eine starke messbare Reaktion gegenüber den von Vögeln stammenden-Subtypen H5, H6, H8 und H12 sowie gegenüber H4 und dem humanen H7 Subtyp. Da Vogelgrippe-Viren eine wichtige Rolle beim Auftreten neuer Infektionen spielen, hatten die Forscher um den Immunologen Thomas auf einer Orntithologen-Tagung im Jahr 2010 Blutproben von 95 Vogelkundlern gesammelt. Diese wurden auf verschiedene Grippe-Subtypen getestet, darunter H3, H4, H5, H6, H7, H8 und H12. Ziel der Forscher war es, herauszufinden, auf wie viele verschiedene Virentypen die Teilnehmer reagierten und wie stark die Reaktion war.

HH

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