Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Stressig ist nur die Adventszeit

Aktuelles

Szene auf einem gut gefüllten Weihnachtsmarkt

Als besonders stressig in der Weihnachtszeit empfinden viele es, sich Geschenke zu überlegen und sie zu besorgen.
© Jürgen Fälchle - Fotolia

Sa. 20. Dezember 2014

Stressig ist nur die Adventszeit

Die Adventszeit ist traditionell gesehen die Vorbereitung auf Weihnachten und gipfelt an Heiligabend. Mit dem Stress-Erleben verhält es sich jedoch andersherum: Während viele Menschen die Adventszeit als sehr stressig erleben, ist der Stress am Heiligabend schon weniger und an den Feiertagen sind die Menschen noch entspannter. Das zeigt eine Umfragestudie der Universität Erlangen-Nürnberg.

Anzeige

Als besonders stressig empfinden die Befragten es, sich Geschenke zu überlegen und sie zu besorgen. Auch die kommerzielle Ausrichtung des Weihnachtsfestes und die damit verbundene finanzielle Belastung werden negativ erlebt. Während sich einige daran stören, an Weihnachten in die Kirche gehen zu müssen, bemängeln andere wiederum, dass viele Menschen den religiösen Ursprung des Festes vergessen hätten.

Die Befragten äußern aber auch positive Gedanken über das Weihnachtsfest. Diese überwiegen die negativen Gedanken sogar bei weitem, so Professorin Andrea Abele-Brehm, die die Studie betreut hat. Als besonders schön erleben die Menschen gemeinsam verbrachte Zeit und Erlebnisse mit Freunden und Familie. Die Freude am Schenken wird teilweise als noch befriedigender erlebt als die Freude, Geschenke zu bekommen. Auch allgemeine Dinge, die die Weihnachtsstimmung ausmachen, wie die festliche Dekoration, das Schmücken des Weihnachtsbaumes, Kerzen und Düfte, sowie gutes Essen und Trinken, sind mit positiven Gedanken verbunden.

Es zeigte sich zudem, dass die Weihnachtszeit nicht automatisch für jeden stressig sein muss. In der Umfrage wurde auch nach dem allgemeinen Stress-Erleben – also unabhängig von der Weihnachtszeit – gefragt. Das Ergebnis: Insbesondere diejenigen Menschen, die auch sonst eher gestresst reagieren, erleben Weihnachtsstress. "Will man die Weihnachtszeit entspannter erleben, sollte man an seinem generellen Umgang mit potenziell stressreichen Situationen arbeiten", rät Abele-Brehm.

FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Rissige Haut fördert Nahrungs-Allergien

Bei Neurodermitis trägt Hautpflege dazu bei, Nahrungsmittel-Allergien vorzubeugen.

Tanzen schützt Herz und Gehirn

Zwei Studien zeigen die diversen Vorteile von Tanzsport auf die Gesundheit.

Magersucht ist auch genetisch bedingt

Die Ursache für die Krankheit liegt offenbar auch in den Genen.

H1N1-Impfung: Risiko für Babys?

Forscher haben Kinder untersucht, deren Mütter in der Schwangerschaft gegen Schweinegrippe geimpft wurden.

CT nach kurzer Ohnmacht ist unnötig

Trotzdem erhalten viele Patienten eine Computertomografie des Schädels.

Nahrungsergänzung: Was ist sinnvoll?

Forscher haben viele Studien ausgewertet und kommen zu einem ernüchternden Ergebnis.

Was Kinder von Trickfilmen lernen

Zeichentrickfilme können Werte und Sprachfertigkeiten vermitteln.

Sport immer zur gleichen Uhrzeit?

Es lohnt sich, für das Training feste Zeiten am Tag einzuplanen.

Schon fünf Zigaretten pro Tag sind tödlich

Raucher haben ein dreifach höheres Risiko, an einer Herzkrankheit zu sterben.

Schützt Intervallfasten vor Diabetes?

Für eine gewisse Zeit auf Nahrung zu verzichten, hat mehrere Vorteile für die Gesundheit.

Hoher Blutdruck durch Vitamin-D-Mangel?

Unterversorgte Babys haben im späteren Leben ein höheres Risiko für Bluthochdruck.

Enkelkinder vor Arzneimitteln schützen

Viele Großeltern denken nicht daran, ihre Tabletten an sicheren Orten aufzubewahren.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen