Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Hausmittel als erste Hilfe bei Heiserkeit

Aktuelles

Junge Frau mit Mütze und Schal

Während des feuchtkalten Winterwetters sind viele Menschen von einer leichten Infektion der Atemwege betroffen.
© laszlolorik - Fotolia

Sa. 17. Januar 2015

Hausmittel als erste Hilfe bei Heiserkeit

Während des feuchtkalten Winterwetters sind viele Menschen von einer leichten Infektion der Atemwege betroffen. Die häufigsten Symptome sind Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Heiserkeit, erläutert Wolf Kümmel, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Bei Anfangsbeschwerden können Hausmittel und pflanzliche Arzneimittel helfen.

Anzeige

Begünstigt werden solche Virus-Infektionen oft durch trockene Heizungsluft. Sie lässt die Schleimhäute in Mund, Rachen und Nase austrocknen, so dass diese nicht mehr effektiv vor Infekten schützen können. Treten erste Beschwerden in Hals und Rachen auf, können einfache Hausmittel helfen, erklärt Apotheker Wolf Kümmel: "Zuerst muss man der Ursache begegnen und die Schleimhäute wieder gut befeuchten: Ausreichend trinken, Bonbons oder Halspastillen lutschen und zusätzlich vielleicht auch sogenannte salinische Zubereitungen wie Nasensprays mit Meersalz oder entsprechende Nasensalben und Nasenduschen verwenden. Als Tee oder Gurgelzusatz eignen sich Thymian oder natürlich Salbei." Diese Kräuter haben einen leicht desinfizierenden Effekt. Ergänzend ist es sinnvoll, die Schleimhäute nicht weiter durch Zigarettenrauch, scharfe Gewürze oder Speisen zu reizen. "Außerdem raten wir davon ab, bei einem Infekt Sport zu machen", so Kümmel. "Der Körper benötigt seine Energie für den Heilungsprozess. Darum sollten statt des Lauftrainings in dieser Zeit vielleicht nur kurze Spaziergänge an der frischen Luft gemacht werden."

Bei starken Schluckbeschwerden über mehrere Tage hinweg und bei Anzeichen von Fieber ist es besser, die Beschwerden von einem Arzt untersuchen zu lassen, lautet der Rat des Apothekers. Denn eine Verschleppung von Halsschmerzen und Husten kann schlimmere Erkrankungen wie beispielsweise eine Bronchitis nach sich ziehen.

LAV BW

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

So tödlich ist Umweltverschmutzung

Durch verschmutzte Luft sterben mehr Menschen als durch Krankheiten und Kriege.

Stress ist so ungesund wie Fast Food

Eine neue Studie deutet darauf hin, dass Stress das Darmmikrobiom verändert.

Erkältung: viral oder bakteriell?

Ein neuer Marker könnte diese Unterscheidung in Zukunft erheblich vereinfachen.

Insulinpumpe nutzt jungen Diabetikern

Jugendliche Typ-1-Diabetiker haben bei dieser Art der Therapie weniger Komplikationen.

Omega-6-Fettsäuren schützen vor Diabetes

Bestimmte Fette könnten das Risiko für Typ-2-Diabetes senken.

124 Millionen Kinder sind fettleibig

Bereits in 5 Jahren könnte es mehr fettleibige als untergewichtige Kinder geben.

Sport hält zehn Jahre jünger

Sportler haben eine bessere Motorik und weniger Gesundheitsprobleme.

Fleisch erhöht Diabetes-Risiko

Dafür ist offenbar der hohe Gehalt an tierischem Eisen verantwortlich.

Nahrungsergänzung oft überdosiert

Viele Präparate für stillende Mütter überschreiten die Höchstmengen-Empfehlungen.

Sport schützt vor Depressionen

Schon eine Stunde Bewegung pro Woche reicht aus, wie eine neue Studie zeigt.

Kinder leiden, wenn Mama schlecht schläft

Wenn Mütter unter Schlafproblemen leiden, überträgt sich das häufig auf die Kinder.

Waldnahes Wohnen beeinflusst Gehirn

Wer nahe am Wald wohnt, zeigt gesündere Hirnstrukturen und kann besser mit Stress umgehen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen