Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Kaffee schützt vor Arterienverkalkung

Aktuelles

Weiße Tasse mit Kaffee, Kaffeesäckchen mit Bohnen auf Tisch

Drei bis fünf Tassen Kaffee am Tag sind für die Herz-Kreislauf-Gesundheit optimal.
© Africa Studio - Fotolia

Di. 03. März 2015

Mit 3 bis 5 Tassen Kaffee gegen Arteriosklerose

Ein moderater Kaffee-Konsum scheint das Risiko für Arteriosklerose und damit einhergehend die Gefahr für einen Herzinfarkt zu verringern. Dies berichtet ein internationales Forscherteam in der Fachzeitschrift British Medical Journal.

Anzeige

Demnach seien drei bis fünf Tassen am Tag optimal. Studienteilnehmer, die weniger oder mehr Kaffee tranken, hatten ein höheres Arteriosklerose-Risiko. Das Team unter Leitung von Wissenschaftlern des Kangbuk Samsung Hospital in Seoul, Südkorea, fand bei den über 25.000 Teilnehmern der Studie einen U-förmigen Zusammenhang zwischen Kaffee-Konsum und dem sogenannten Calcium-Score der Herzkranzgefäße. Diese Kalkbestimmung mit Hilfe bildgebender Verfahren gibt einen Hinweis auf den Zustand der Blutgefäße und den Grad der Arteriosklerose, die im Volksmund auch als Arterienverkalkung bezeichnet wird. Wie die Forscher berichten, war dieser Zusammenhang auch in Untergruppen zu finden, die nach Alter, Geschlecht, Rauchen, Alkohol-Konsum, Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck gebildet worden waren.

Eine mögliche Erklärung ist der positive Einfluss von Kaffee auf das Diabetes-Risiko, so das Forscherteam. In früheren Studien habe sich ein Zusammenhang zwischen Kaffee-Konsum und einer besseren Insulin-Sensibilität sowie einer geringeren Gefahr für die Zuckerkrankheit gezeigt. Diabetes mellitus Typ 2 begünstigt Arteriosklerose. Wenn Kaffee also das Diabetes-Risiko reduziere, profitierten auch die Arterien, vermuten die Wissenschaftler.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Erziehung beeinflusst Kinder mehr als Gene

Die Eltern haben einen großen Einfluss auf das soziale Verhalten ihrer Kinder.

Sport kurbelt den Stoffwechsel an

Dieser Effekt hält sogar mehrere Tage an, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Vorhofflimmern durch zu viel Salz?

Zu viel Salz im Essen erhöht nicht nur den Blutdruck, wie eine neue Studie zeigt.

Warum Patienten ihren Arzt anlügen

Viele Patienten wollen, dass ihr Arzt eine gute Meinung von ihnen hat.

Kampf gegen HIV noch lange nicht am Ende

Der Kampf gegen HIV verläuft in Europa nicht ganz so erfolgreich, wie geplant.

Mehr ADHS-Diagnosen bei Sommer-Kindern

Ein zu früher Schulstart führt bei Kindern häufig zu ADHS-Fehldiagnosen.

E-Zigaretten: Werbung verführt zum Rauchen

Werbeplakate und Fernsehspots beeinflussen Jugendliche stärker, als bislang gedacht.

Männer: Spielsucht verändert Gehirn

Zwanghaftes Zocken verändert bei Männern offenbar die Hirnaktivität.

Depression: Viele Paare trennen sich

Die Erkrankung belastet auch den Partner und die Familie des Betroffenen.

Übergewicht sorgt bei Kindern für Asthma

Starkes Übergewicht ist ein großer Risikofaktor für Asthma bei Kindern.

Diabetes: Fruktose nicht gleich Fruktose

Fruchtzucker, der in Getränken steckt, erhöht das Diabetes-Risiko besonders.

Vorstellungskraft hilft, Ängste zu überwinden

Sich eine Bedrohung im Geiste genau vorzustellen, lässt sie kleiner werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen