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Foto Gesicht und Schulterbereich, junger dunkelhaariger, bärtiger Mann hält sich lächelnd ein großes Stück Pizza vor den Mund.

Hin und wieder sehr lecker, aber zu viel fettes Essen könnte nicht nur der Figur schaden.
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Sa. 28. März 2015

Ängstlich und vergesslich durch fettes Essen?

Zu viel Fett im Essen schadet nicht nur der Figur, dem Herz und den Gefäßen, sondern kann sich auch auf das Verhalten und das Gehirn seiner Konsumenten auswirken. Diese Schlussfolgerung ziehen Wissenschaftler aus den USA. Sie waren den Auswirkungen einer fettreichen Ernährung bei Mäusen nachgegangen.

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Dass sich eine fettreiche Ernährung auf Gesundheit und Verhalten auswirkt, könnte zum Teil auf einen veränderten Bakterien-Mix im Darm zurückgehen. Hatten normalgewichtige Mäuse Darmbakterien von Artgenossen transplantiert bekommen, die zuvor fettreiches Futter erhalten hatten, veränderte sich ihr Verhalten deutlich. Die Tiere waren in der Folge ängstlicher, hatten ein schlechteres Gedächtnis und zeigten sich wiederholende Verhaltensweisen. Des Weiteren fanden die Forscher schädliche Auswirkungen auf den Körper. So erhöhte sich zum Beispiel die Durchlässigkeit des Darms, für die auch der Fachbegriff "intestinale Permeabilität" verwendet wird, und die Entzündungswerte stiegen an. Entzündungszeichen ließen sich zudem im Gehirn der Mäuse nachweisen. Die Forscher vermuten, dass dies vielleicht zu den Verhaltensänderungen beigetragen habe.

Ihre Studie liefere einen ersten Beweis, dass Veränderungen der Darmflora, die auf eine fettreiche Ernährung zurückgehen, Gehirnfunktionen verändern könnten, selbst wenn kein Übergewicht vorliege, so die Forscher. Dies könnte auch für Menschen gelten. Schon frühere Arbeiten hatten einen Zusammenhang zwischen psychiatrischen Krankheiten und gastrointestinalen Symptomen gefunden. Leider seien die Mechanismen, wie sich bestimmte Darmbakterien auf das Verhalten auswirken, noch unklar, schränken die Wissenschaftler ein. Für die Zukunft sei jedoch denkbar, dass die Darmflora einmal als therapeutisches Ziel zur Behandlung von neuropsychiatrischen Erkrankungen dienen könnte, schreiben die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Biological Psychiatry.

HH

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