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2 fitte Seniorenpaare, ca. 70, Sommer, Süden, Pool, Frauen vorne, von Männern umfasst, lachen in die Kamera

Der Trend zum Urlaub im sonnigen Süden soll für häufigere Hautkrebserkrankungen verantwortlich sein.
© Model colourbox.de/Phovoir

Mi. 08. April 2015

Schwarzer Hautkrebs 7-Mal häufiger als vor 40 Jahren

Britische Rentner erkranken heute siebenmal häufiger an schwarzem Hautkrebs als noch vor 40 Jahren. Dies geht aus neuen Zahlen der britischen Krebsforschungs-Organsiation Cancer Research UK in London hervor.

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Stärker gefährdet als früher sind demnach insbesondere ältere Männer. Bei ihnen stieg das Risiko eines malignen Melanoms um das zehnfache im Vergleich zur Generation ihrer Eltern an. Bei Frauen liegt die Wahrscheinlichkeit, an der gefährlichsten Form von Hautkrebs zu erkranken, etwa fünfmal höher. Nach den neuesten Zahlen werde schwarzer Hautkrebs heute bei durchschnittlich rund 5.700 britischen Rentnern pro Jahr diagnostiziert, während dies in der Mitte 1970er Jahren bei etwa 600 der Fall war, berichten die Krebs-Experten.

Neben dem Sonnenlicht sei das Alter einer der Hauptrisikofaktoren für schwarzen Hautkrebs, sagen die Experten. Der starke Anstieg, der aktuell bei älteren Briten über 65 Jahren zu verzeichnen sei, hänge vermutlich aber auch mit dem Boom billiger Pauschalreisen ab den 1960er Jahren zusammen. In dieser Zeit wurden Pauschalreisen erschwinglich, so dass sich viele Menschen zumindest einmal im Jahr eine Flugreise leisten konnten. Hinzu sei bei vielen Urlaubern wahrscheinlich der Wunsch gekommen, gebräunt auszusehen und dafür auch einen Sonnenbrand in Kauf zu nehmen.

Schon ein Sonnenbrand alle zwei Jahre könne das Risiko für schwarzen Hautkrebs verdreifachen, warnen die Vertreter von Cancer Research UK. Selbst eine Rötung der Haut sei schon ein Anzeichen für Schädigung. Sie raten unter anderem dazu, die Haut im Blick zu behalten und bei Veränderungen von Muttermalen oder der Haut einen Hautarzt aufzusuchen. Bei Männern trete schwarzer Hautkrebs häufig am Rücken, bei Frauen an den Beinen auf. Er könne aber auch an jeder anderen Körperstelle entstehen.

HH

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