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Stottern geht einher mit einer schlechteren Durchblutung des Gehirns.

Stottern beginnt häufig im Alter zwischen zwei und fünf Jahren. Die Ursachen für die Sprachstörung sind noch nicht abschließend erforscht.
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Mo. 09. Januar 2017

Stottern durch schlechte Hirndurchblutung?

Bei Stotterern sind die Regionen der Sprachzentren im Gehirn schlechter durchblutet. Dies geht aus einer aktuellen Forschungsarbeit von Wissenschaftlern des Children’s Hospital in Los Angeles hervor. Die betroffenen Regionen sind wichtig für die Sprachproduktion, Sprachwahrnehmung und das Sprachverständnis.

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Bei der Arbeit handele es sich den Forschern zufolge um die erste Studie, die eine Minderdurchblutung im Zusammenhang mit Stottern untersucht hat. Vorherige Studien deuteten bereits auf einen Zusammenhang zwischen Stottern und wichtiger Hirnregionen für Sprachbildung, Aufmerksamkeit und Emotionen hin. Die neuen Ergebnisse stützen diese Ergebnisse und verdeutlichen die zentrale Rolle der Sprachzentren beim Stottern. Besonders das für die Sprachproduktion wichtige Broca-Zentrum sei in diesem Zusammenhang elementar, wie die Forscher in der Fachzeitschrift "Human Brain Mapping" berichten.

Die Wissenschaftler beobachteten auch einen Zusammenhang zwischen einem geringen Blutfluss und dem Ausmaß des Stotterns. "Je stärker das Stottern, desto weniger Blutfluss in der Hirnregion", verdeutlicht Erstautor Jay Desai. "Wenn andere für die Sprache wichtige Hirnregionen zusätzlich betroffen waren, zeigte sich bei betroffenen Kindern und Erwachsenen auch eine deutlich schwerere Sprachstörung", so der Neurologe. Diese Hirnregionen sind unter anderem für die Wahrnehmung und Bildung von Sprache von Bedeutung. Generell steht das Ausmaß der Durchblutung in der Regel in einem direkten Zusammenhang mit der Aktivität von Organen und Körperregionen – so auch im Gehirn.

AW

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