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Jeder kann sein persönliches Krebsrisiko durch einen gesunden Lebensstil verringern.
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Di. 27. März 2018

Ein gesunder Lebensstil könnte Krebs oft verhindern

Über 2.500 Krebserkrankungen pro Woche könnten allein in Großbritannien durch eine Änderung des Lebensstils vermieden werden. Dies haben britische Krebsforscher in einer aktuellen Studie errechnet. Fast vier von zehn Krebsfällen standen mit veränderbaren Risikofaktoren in Verbindung.

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Die Hauptursache für Krebs ist den Forschern zufolge das Rauchen. Von den insgesamt 135.500 Krebsfällen in Großbritannien pro Jahr seien 2015 rund 32.000 Krebsfälle bei Männern und 22.000 bei Frauen durch Rauchen verursacht worden, berichten die Wissenschaftler im British Journal of Cancer. Übergewicht sei die zweithäufigste vermeidbare Ursache. Rund 22.800 Krebsfälle gingen jedes Jahr auf Übergewicht und Fettleibigkeit zurück. An dritter Stelle folgt den Forschern zufolge zu viel UV-Strahlung durch die Sonne und Solarien, die etwa 13.600 Fälle von schwarzem Hautkrebs verursache. Zu weiteren vermeidbaren Risikofaktoren gehören unter anderem Alkohol, Infektionen, beispielsweise durch humane Papillomviren oder den Magenkeim Helicobacter pylori sowie zu wenig Ballaststoffe in der Ernährung. Auch das Vermeiden von Gefahrstoffen am Arbeitsplatz, wie beispielsweise Asbest, kann die Krebsgefahr senken.

Bei zehn Krebsarten, darunter mit Lungenkrebs und schwarzem Hautkrebs zwei der fünf häufigsten Krebsarten in Großbritannien, waren mehr als 70 Prozent der Erkrankungsfälle auf bekannte Risikofaktoren zurückzuführen. Die Studie deutet klar darauf hin, dass jeder sein persönliches Krebsrisiko verringern kann, indem er bestimmte Risikofaktoren ausschließt. Sechs von zehn Krebserkrankungen können jedoch nicht eindeutig mit Risikofaktoren in Verbindung gebracht werden.

HH

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