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Nudeln könnten doch besser sein als ihr Ruf.

Dass Nudeln als Dickmacher gelten, ist offenbar nicht ganz gerechtfertigt.
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Do. 05. April 2018

Sind Nudeln doch besser als ihr Ruf?

Nudeln sollen dick machen, heißt es oft. Eine Studie kanadischer Forscher könnte den Ruf der Teigwaren jetzt jedoch rehabilitieren. Dieser zufolge könnte Pasta durchaus Teil einer gesunden Ernährung sein, ohne dass sich dies auf der Waage negativ bemerkbar macht.

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Spaghetti, Farfalle und Co gehören zu den raffinierten Kohlenhydraten – einer Gruppe von Lebensmitteln, die als Dickmacher gelten. Nichtdestotrotz haben sie einen niedrigen glykämischen Index (GI). Das bedeutet, dass sie weniger schnell in den Blutkreislauf aufgenommen werden und einen geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels verursachen als Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index.

"Die Studie hat ergeben, dass Pasta nicht zu einer Gewichtszunahme oder einem Anstieg des Körperfetts führt", sagt Studienautor Dr. John Sievenpiper vom St. Michael's Hospital in Toronto. "Genau genommen zeigte sich bei den Auswertungen sogar ein geringer Gewichtsverlust." Die Forscher um Sievenpiper hatten Daten aus 30 Studien analysiert, in der knapp 2.500 Studienteilnehmer andere Kohlenhydrate durch Pasta ersetzten. Die Teilnehmer, die im Schnitt 3,3 Nudel-Portionen pro Woche statt anderer Kohlenhydrate aßen, nahmen innerhalb von zwölf Wochen sogar etwa ein halbes Kilogramm ab, wie die Forscher online in der Fachzeitschrift BMJ Open berichten. Eine Portion entsprach etwa einer halben Tasse gekochter Nudeln. "Die Ergebnisse legen nahe, dass Nudeln keinen ungünstigen Effekt auf das Gewicht haben - zumindest, wenn sie mit anderen gesunden Lebensmitteln in Kombination gegessen werden", resümiert Sievenpieper.

HH

Quelle: DOI 10.1136/bmjopen-2017-019438

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