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Eine bestimmte Genvariante erhöht das Risiko für Diabetes.

Weibliche Rundungen um die Hüfte könnten einer neuen Studie vor Diabetes schützen.
© Anastasia - Fotolia.com

Do. 12. April 2018

Schützt eine weibliche Figur vor Diabetes?

Hüftgold oder Rettungsring - wo genau sich überschüssiges Fett anlagert, spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit. Ein internationales Wissenschaftsteam hat nun ein Gen identifiziert, das bei Frauen mit der Entstehung neuer Fettzellen zusammenhängt und auch das Risiko für Typ-2-Diabetes beeinflusst.

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Genetische Varianten, die das Gen mit dem Kürzel KLF14 kontrollieren, haben der Studie zufolge zwar nur einen kleinen Einfluss auf das Gesamtgewicht von Frauen. Allerdings spielen sie ein Rolle für die Fettverteilung: Besitzen Frauen eine Gen-Version, durch die Fett bevorzugt um die Hüften statt um die Taille angelagert wird, schützt dies offenbar vor der Zuckerkrankheit. Frauen, deren Version des Gens zu mehr Bauchfett führt, hatten hingegen ein höheres Diabetes-Risiko. In diesem Fall waren die einzelnen Fettzellen zudem sehr viel größer und enthielten mehr Fett. Es handle sich um ungesunde Fettzellen, die eher zur Entstehung der Zuckerkrankheit betragen, berichten die Forscher im Fachblatt Nature Genetics.

Die Ergebnisse zeigten zudem, dass der Einfluss dieses Gens vor allem Frauen betraf. Die Studie liefere neue Erkenntnisse über einige Mechanismen, die an der Entstehung von Diabetes beteiligt seien und zeige, dass Veränderungen im Fettgewebe ebenso wie in der Leber und den insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse dazu beitragen können. Ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge könnte zu einer besseren Behandlung und Vorbeugung von Diabetes in der Zukunft führen, so die Hoffnung der Forscher.

HH

Quelle: DOI 10.1038/s41588-018-0088-x

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