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Nüsse schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Nüsse haben eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System.
© karepa - Fotolia.com

Di. 17. April 2018

Nüsse schützen vor Vorhofflimmern

Viele Studien deuten darauf hin, dass der regelmäßige Verzehr von Nüssen das Risiko senkt, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben. Schwedische Forscher der Karolinska Universität und der Universität von Uppsala haben nun untersucht, welche Erkrankungen genau von Nüssen positiv beeinflusst werden.

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Die Wissenschaftler fanden einen Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Verzehr von Nüssen und einem geringeren Risiko für Vorhofflimmern. Je häufiger Nüsse in die Ernährung integriert wurden, desto geringer war das Risiko für diese Form der Herzrhythmusstörung. Bei einer Nuss-Portion im Monat lag das Risiko drei Prozent niedriger, bei ein oder zwei Portionen pro Woche zwölf und bei drei oder mehr Portionen pro Woche 18 Prozent niedriger. Dies berichten die Forscher online in der Fachzeitschrift Heart.

Nüsse seien reich an gesunden Fetten, Mineralien und Antioxidantien, die die Herzgesundheit unterstützten, erläutern die Forscher. Jede Woche Nüsse zu essen, könnte ihren Ergebnissen zufolge vor Vorhofflimmern schützen. Gleiches könnte für die Entstehung einer Herzinsuffizienz gelten, obwohl die Ergebnisse hier weniger deutlich gewesen seien, so die Wissenschaftler. Keinen Zusammenhang fanden die Forscher im Hinblick auf Herzklappenverengung oder das Schlaganfall-Risiko.

Die Wissenschaftler hatten Ernährungsangaben von über 61.000 Schweden ausgewertet, die zur Zeit der Befragung 45 bis 83 Jahre alt gewesen waren und deren Herz-Kreislauf-Gesundheit über maximal 17 Jahre verfolgt worden war. Es zeigte sich, dass Personen, die oft Nüsse aßen, häufig einen höheren Bildungsstand hatten und insgesamt einen gesünderen Lebensstil befolgten als Menschen, die keine Nüsse aßen. Sie rauchten seltener, hatten weniger häufig Bluthochdruck, waren schlanker, körperlich aktiver, aßen mehr Obst und Gemüse, tranken allerdings auch mehr Alkohol.

HH

Quelle: DOI doi 10.1136/heartjnl-2017-312819

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