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Pflanzliche und ballaststoffreiche Kosten reduziert das Asthma-Risiko.

Obst, Gemüse und eine generell ballaststoffreiche Kosten verringern das Asthma-Risiko.
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Do. 12. Juli 2018

Gesunde Ernährung kann Asthma-Symptome verringern

Menschen, die sich gesund ernähren, haben seltener Asthma, und Asthmatiker können ihre Krankheit so besser kontrollieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine französische Studie.

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Männer, die sich gesünder ernährten, hatten eine um 30 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit für Asthma-Symptome, Frauen eine um 20 Prozent geringere, wie aus der Datenauswertung von mehr als 34.000 erwachsenen Franzosen hervorging. Bei Männern mit Asthma lag die Wahrscheinlichkeit, dass die Symptome der Krankheit schlecht kontrolliert waren, bei einer gesunden Ernährung um 60 Prozent niedriger, bei Frauen um 27 Prozent. Dies berichtet das Team um Studienleiter Dr. Roland Andrianasolo von Inserm-Inra und der Université Paris 13 im Fachblatt European Respiratory Journal.

Als gesund stuften die Wissenschaftler eine Ernährung ein, die viel Obst und Gemüse sowie Ballaststoffe beinhaltet. "Diese besitzen antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften und sind Bestandteile einer gesunden Ernährung, die möglicherweise Symptome verringert", so Andrianasolo. Die am wenigsten gesunde Ernährung sei dagegen durch einen hohen Anteil an Fleisch, Salz und Zucker gekennzeichnet, die aufgrund ihrer entzündungsfördernden Eigenschaften Asthma-Symptome unter Umständen verschlechtern könnten.

Für die Studie hatten Teilnehmer berichtet, wie oft innerhalb eines Jahres Asthma-Symptome aufgetreten waren. Asthma-Patienten hatten zusätzlich angegeben, wie oft sie innerhalb eines Monats Notfall-Medikamente eingenommen hatten und wie stark die Krankheit ihre Aktivitäten eingeschränkt hatte. An drei Tagen wurden zudem Daten zur Ernährung gesammelt. Da es sich bei ihren Ergebnissen um Momentaufnahmen handle, müssten diese mit Vorsicht interpretiert werden, so die Forscher. Längere Studien seien geplant, um die Ergebnisse zu bestätigen.

HH

Quelle: DOI 10.1183/13993003.02572-2017

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