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Musikalisch erzogene Kinder haben später weniger Schwierigkeiten mit Lesen und Rechtschreibung.
© Carsten Steps - Fotolia.com

Mi. 06. Juli 2011

Rhythmus gegen Lese-Rechtschreib-Schwäche

Schlagzeug statt Schreibzeug? Früh ein Gefühl für Musik und deren Rhythmen zu entwickeln, könnte Kindern später beim Lernen von Lesen und Schreiben helfen.

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Darauf weist eine britische Untersuchung hin. In dieser stellten die Wissenschaftler fest, dass 10-jährige Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) auch vergleichsweise große Schwierigkeiten hatten, zwischen betonten und unbetonten Noten zu unterscheiden. Genau dieser Wechsel prägt den Rhythmus eines Musikstückes.

Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche hatten deutlich größere Schwierigkeiten als Kinder einer Vergleichsgruppe, den Rhythmus selbst einfacher Melodien zu durchschauen. Diese Fähigkeit ist mit dem Vermögen verknüpft, Rhythmus und damit Struktur gesprochener Sprache anhand betonter und unbetonter Silben zu erkennen. Früh mit den Kindern zu singen und auch die oft belächelte Orffsche Schulmusik erscheinen so in einem ganz neuen Licht.

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