Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Musik gegen Legasthenie

Aktuelles

Gitarrist

Musikalisch erzogene Kinder haben später weniger Schwierigkeiten mit Lesen und Rechtschreibung.
© Carsten Steps - Fotolia.com

Mi. 06. Juli 2011

Rhythmus gegen Lese-Rechtschreib-Schwäche

Schlagzeug statt Schreibzeug? Früh ein Gefühl für Musik und deren Rhythmen zu entwickeln, könnte Kindern später beim Lernen von Lesen und Schreiben helfen.

Anzeige

Darauf weist eine britische Untersuchung hin. In dieser stellten die Wissenschaftler fest, dass 10-jährige Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) auch vergleichsweise große Schwierigkeiten hatten, zwischen betonten und unbetonten Noten zu unterscheiden. Genau dieser Wechsel prägt den Rhythmus eines Musikstückes.

Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche hatten deutlich größere Schwierigkeiten als Kinder einer Vergleichsgruppe, den Rhythmus selbst einfacher Melodien zu durchschauen. Diese Fähigkeit ist mit dem Vermögen verknüpft, Rhythmus und damit Struktur gesprochener Sprache anhand betonter und unbetonter Silben zu erkennen. Früh mit den Kindern zu singen und auch die oft belächelte Orffsche Schulmusik erscheinen so in einem ganz neuen Licht.

MP

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Tabak: 1,9 Millionen Herztode pro Jahr

20 Prozent aller Todesfälle durch die koronare Herzkrankheit gehen auf das Konto von Tabak.

Senioren sind heutzutage fitter

Vor 30 Jahren waren ältere Menschen lange nicht so leistungsfähig wie heute.

Gesund Essen ist wichtiger als der BMI

Eine gesunde Ernährung ist für die Gesundheit wichtiger, als die Zahl auf der Waage.

Schwangerschaft verzögert MS

Bei Frauen, die ein Baby kriegen, treten Symptome einer Multiplen Sklerose erst später auf.

Medikament gegen Magersucht

Ein Leptin-haltiges Arzneimittel könnte Patienten helfen, die unter einer Essstörungen leiden.

7 Punkte senken den Blutdruck

Wer sie im mittleren Alter beherzigt, hat später ein deutlich niedrigeres Risiko für Bluthochdruck.

Wie ähnlich sind sich Depression und Angst?

Immunsystem und Fettstoffwechsel der Patienten zeigen deutliche Unterschiede.

Weniger Kalorien, längeres Leben

Wie die Ernährung und die Körpertemperatur die Lebensdauer beeinflussen.

Achtsames Atmen gegen Bluthochdruck

Langsames und bewusstes Atmen mildert Stress und könnte auch den Blutdruck senken.

Sprachtherapie nach Schlaganfall

Eine neue Studie zeigt, dass eine kurze und intensive Therapie nicht unbedingt die beste ist.

Schadet Bluthochdruck dem Gehirn?

Hohe Blutdruck- und Blutzuckerwerte könnten die Denkgeschwindigkeit verlangsamen.

Männer sind häufiger nachtaktiv

Männer und Frauen haben oft einen unterschiedlichen Tagesrhythmus.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen