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Wursttheke im Supermarkt

Rotes Fleisch - verarbeitet und unverarbeitet - erhöht das Diabetes-Risiko.
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Do. 11. August 2011

Typ-2-Diabetes: Übeltäter Steak und Wurst

Rotes Fleisch erhöht das Diabetes-Risiko. Aktuelle Studienergebnisse zeigen nun, dass nicht nur verarbeitetes Fleisch wie Wurst, sondern auch unverarbeitetes Fleisch wie ein Steak der Gesundheit schadet. Zu diesem Schluss kommt eine Forschergruppe von der Harvard School of Public Health aus den USA.

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Die Wissenschaftler um Dr. Frank Hu werteten dazu Daten über Ernährung und Typ-2-Diabetes von mehr als 200 000 Männern und Frauen aus. Das Diabetes-Risiko steigt demnach um ein Fünftel, wenn man täglich 100 Gramm rotes, unverarbeitetes Fleisch – beispielsweise ein kleines Schnitzel – verzehrt. Das Risiko wächst allerdings noch einmal deutlich an, wenn das Fleisch verarbeitet ist. Um etwa 50 Prozent schraubt sich das Risiko hoch, wenn man täglich gerade mal 50 Gramm verarbeitetes, rotes Fleisch verspeist. Das entspricht einem Hot Dog oder zwei Scheiben Speck.

Die Studie, die im Fachmagazin "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlicht wurde, liefert allerdings auch eine gute Nachricht. Ersetzt man den Fleischanteil im Gericht durch ein Vollkornprodukt oder durch Nüsse, senkt man sein Diabetes-Risiko um etwa ein Fünftel.

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FH

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