Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Schnarch-Stopp nutzt dem Herzen

Aktuelles

Schnarchender Mann

Erfolgreich behandelte Schlafapnoe-Patienten weisen niedrigere Blutfettwerte und ein geringeres Herzinfarktrisiko auf.
© Gina Sanders - Fotolia.com

So. 14. August 2011

Wie die Heilung von Schnarchen das Herzinfarktrisiko vermindern kann

Forscher der University of Sydney haben herausgefunden, dass erfolgreich behandelte Schlafapnoe-Patienten niedrigere Blutfettwerte und ein geringeres Herzinfarktrisiko aufweisen, als Menschen, die sich nicht behandeln lassen. Dies hat ein Forschungsteam im Rahmen einer Studie herausgefunden, die am Centre for Integrated Research and Understanding of Sleep (CIRUS) der University of Sydney durchgeführt wurde.

Anzeige

Dazu beobachteten die Wissenschaftler 24 Stunden lang die Cholesterin- und Triglycerid-Werte von 38 Schlafapnoe-Patienten, nachdem diese reguläre Mahlzeiten zu sich genommen hatten. Der Teil der Patienten, der mit einer Überdruckmaske behandelt wurde, hatte geringere Blutfettwerte. Dies könnte dazu beitragen, das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu senken. An Schlafapnoe, einer Krankheit, bei der die Atmung während des Schlafs kurzzeitig aussetzt, leiden bis zu 20 Prozent der Erwachsenen.

Professor Ron Grunstein von CIRUS teilte mit: "Ein weiterer interessanter Aspekt der Studie ist, dass die Blutfettwerte nachts im Schlaf besonders hoch waren – und das fast sieben Stunden nach dem Abendessen." Der Wissenschaftler vermutet, dass es etwas gebe, das sich auf unsere innere Uhr auswirke und die Blutfettwerte zu diesen Zeiten in die Höhe treibe. Wäre dies der Fall, so könnte die Tatsache, dass Nachtschichtarbeiter häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, darauf zurückzuführen sein, dass sie zu Zeiten fettreich essen, in denen unser Körper die Blutfettwerte nicht richtig kontrollieren kann."

IRH

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Rissige Haut fördert Nahrungs-Allergien

Bei Neurodermitis trägt Hautpflege dazu bei, Nahrungsmittel-Allergien vorzubeugen.

Tanzen schützt Herz und Gehirn

Zwei Studien zeigen die diversen Vorteile von Tanzsport auf die Gesundheit.

Magersucht ist auch genetisch bedingt

Die Ursache für die Krankheit liegt offenbar auch in den Genen.

H1N1-Impfung: Risiko für Babys?

Forscher haben Kinder untersucht, deren Mütter in der Schwangerschaft gegen Schweinegrippe geimpft wurden.

CT nach kurzer Ohnmacht ist unnötig

Trotzdem erhalten viele Patienten eine Computertomografie des Schädels.

Nahrungsergänzung: Was ist sinnvoll?

Forscher haben viele Studien ausgewertet und kommen zu einem ernüchternden Ergebnis.

Was Kinder von Trickfilmen lernen

Zeichentrickfilme können Werte und Sprachfertigkeiten vermitteln.

Sport immer zur gleichen Uhrzeit?

Es lohnt sich, für das Training feste Zeiten am Tag einzuplanen.

Schon fünf Zigaretten pro Tag sind tödlich

Raucher haben ein dreifach höheres Risiko, an einer Herzkrankheit zu sterben.

Schützt Intervallfasten vor Diabetes?

Für eine gewisse Zeit auf Nahrung zu verzichten, hat mehrere Vorteile für die Gesundheit.

Hoher Blutdruck durch Vitamin-D-Mangel?

Unterversorgte Babys haben im späteren Leben ein höheres Risiko für Bluthochdruck.

Enkelkinder vor Arzneimitteln schützen

Viele Großeltern denken nicht daran, ihre Tabletten an sicheren Orten aufzubewahren.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen