Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Serie Magenkräuter: Kamille

Aktuelles

Blühende Kamillen

Kamillenblüten werden nach der Ernte getrocknet, bevor man sie als Heilmittel einsetzt.
© WALA Heilmittel GmbH

So. 25. Dezember 2011

Serie "Magenkräuter", Teil 1: Kamille

Drückt und sticht es in der Körpermitte, greifen viele Menschen auf pflanzliche Präparate zurück. aponet.de stellt in einer sechsteiligen Serie die wichtigsten "Magenkräuter" vor. Heute: die Kamille.

Anzeige

Wie Kamillenblüten aussehen, weiß fast jeder: Ein Kranz von länglichen weißen Blütenblättern umringt eine gelben kugeligen Innenteil, so dass die Blüte wie ein kleiner Korb erscheint. Da es jedoch angefangen von Gänseblümchen viele Pflanzen gibt, die ähnliche Blüten tragen, muss man etwas genauer schauen und schnuppern. Ein weiteres Erkennungszeichen ist der aromatische Geruch, den das ätherische Öl der Pflanze verströmt. Dieses Öl sorgt auch für die gesundheitlichen Vorzüge der Kamille.

Das ätherische Öl wirkt entzündungshemmend. Das nutzt die Naturheilkunde vielfach bei entzündlichen Hauterkrankungen, die gut mit Kamillen-Umschlägen behandelt werden können. Innerlich angewendet lindern Kamillenauszüge krampfartige Magen-Darm-Beschwerden und Magenschmerzen. In einer Studie zeigte sich, dass Kamille die Säureproduktion im Magen drosselt und Prozesse anstößt, die eine angegriffene Magenschleimhaut schützen.

Man liegt also goldrichtig, wenn man sich bei Magenschmerzen aller Art mehrmals täglich einen frischen Kamillentee aufbrüht. Am einfachsten geht das mit Aufgussbeuteln, die es in jeder Apotheke in hochwertiger Qualität gibt. Lose getrocknete Kamillenblüten erfüllen den gleichen Zweck.

RF

Die komplette Serie bei aponet.de

Hier finden Sie weitere Folgen der Serie "Die wichtigsten Magenkräuter", sofern bereits veröffentlicht:

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Schwangerschaft: Paracetamol möglich

Spezialisten von der Charité halten das Mittel auch im letzten Schwangerschaftsdrittel für sicher.

Hyalomma-Zecke: erster Fleckfieber-Fall

Ein Pferdebesitzer zeigte nach Stich der Zecke Symptome der Tropenkrankheit.

Guter Blutdruck nützt auch dem Hirn

Auf lange Sicht helfen gute Blutdruckwerte dabei, die geistige Leistung zu erhalten.

Ernährung hilft bei Diabetes-Kontrolle

Eine spezielle Nährstoffkombination bessert den Blutzucker bei Typ-2-Diabetikern auch ohne Gewichtsverlust.

Sicherheitsabstand für den Herzschrittmacher

Interferenzen kommen bei modernen Geräten nur noch sehr selten vor, es gibt jedoch Ausnahmen.

Läuse: Nicht immer juckt der Kopf

Juckreiz ist ein klassisches Symptom bei Kopfläusen, tritt jedoch nicht immer auf.

Testosteron auch für Frauen?

Forscher haben getestet, wie sich das Hormon auf Frauen nach der Menopause auswirkt.

Erhöht Kaffee das Risiko für Migräne?

Offenbar kommt es auf die Menge an, die pro Tag getrunken wird.

Diese 6 Sportarten machen schlank

Einige Sportarten eignen sich besonders gut, um Gewicht zu verlieren.

Herzstolpern: Wann zum Arzt?

Es gibt vier Warnzeichen bei Herzrhythmusstörungen, die nicht ignoriert werden dürfen.

Augentropfen richtig anwenden

Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung klappt die Anwendung ganz einfach.

Baby: Das verraten Gewicht und Größe

Das Verhältnis von Geburtsgewicht und Größe liefert Hinweise auf die künftige Gesundheit.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen