Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Serie Magenkräuter: Pfefferminze

Aktuelles

Pfefferminzpflanze

Die Blätter der Pfefferminze enthalten viel ätherisches Öl.
© WALA Heilmittel GmbH

Mi. 28. Dezember 2011

Serie "Magenkräuter", Teil 4: Pfefferminze

Drückt und sticht es in der Körpermitte, greifen viele Menschen auf pflanzliche Präparate zurück. aponet.de stellt in einer sechsteiligen Serie die wichtigsten "Magenkräuter" vor. Heute: die Pfefferminze.

Das ätherische Öl der Pfefferminze ist jetzt in der Erkältungszeit viel gefragt: Kaum ein Präparat zum Lutschen oder Einnehmen gegen Erkrankungen der oberen Atemwege verzichtet auf das erfrischend duftende Öl als Wirk- und/oder Aromastoff. Es beruhigt den Hals und befreit die Bronchien. Aber das ist quasi nur das Grundprogramm. Bei Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden kann die Pfefferminze weitere Qualitäten ausspielen.

Anzeige

Bei Kopfschmerzen reibt man einige Tropfen verdünntes Pfefferminzöl direkt auf die Stirn. Da das Öl die Kälte-Fühler der Haut reizt, fühlt es sich angenehm kühl auf der Stirn an. Allein das reicht schon aus, Kopfschmerzen ähnlich stark zu lindern wie der Arzneistoff Paracetamol. Das zeigten Studien vor wenigen Jahren.

Verglichen damit ist der Einsatz von Pfefferminz-Zubereitungen für Magen und Darm ein alter Hut, denn das sind Tipps, die bereits die Urahnen kannten. Beispielsweise erklärt der Arzt Johannes Hartlieb in seinem Kräuterbuch bereits im 15. Jahrhundert: "Wer gekochten Wein mit Minze trinkt oder ihr Pulver mit dem Essen einnimmt, dem stärkt es den Magen."

Heutzutage tritt Minze bei krampfartigen Beschwerden der Verdauungswege auf den Plan. Dagegen kann man verdünntes ätherisches Öl einnehmen, aber weitaus gängiger ist der Pfefferminztee. Fertige Aufgussbeutel in sehr guter Qualität erhält man in der Apotheke ebenso wie die losen getrockneten Blätter. Pro Tasse überbrüht man etwa 1,5 Gramm der Blätter mit kochendem Wasser und lässt den Tee fünf Minuten ziehen. Drei bis vier Tassen dieses wohlschmeckenden Tees pro Tag lösen die Verkrampfung und fördern den Appetit.

RF

Die komplette Serie bei aponet.de

Hier finden Sie weitere Folgen der Serie "Die wichtigsten Magenkräuter", sofern bereits veröffentlicht:

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Lesertelefon: Reiseimpfungen

Experten geben am 27. April Auskunft über wichtige Impfungen vor der nächsten Urlaubsreise.

Weißwein und Schnaps tragen zu Rosazea bei

Speziell bei Frauen scheint sich durch Alkoholika das Risiko für die Hautkrankheit zu erhöhen.

Diät-Limo erhöht das Risiko für Demenz

Egal ob Zucker oder künstliche Süßstoffe: Beides schadet offenbar dem Gehirn.

Thema der Woche: Männerleiden

Manche gesundheitlichen Probleme treffen nur oder vor allem das vermeintlich starke Geschlecht.

Energiekick? Besser Treppe als Kaffee

Es gibt effektivere Fitmacher gegen das Mittagstief als Koffein aus Kaffee oder Cola.

Tumorzellen auf Aminosäure-Entzug

Forscher haben evtl. einen Weg gefunden, wie sich Krebszellen aushungern lassen.

Mit Cannabis-Creme gegen Juckreiz

Möglicherweise eine Therapieoption für Menschen mit Ekzemen, Neurodermitis oder Psoriasis.

Machen manche Fette Menschen faul?

Forscher gehen davon aus, dass weit verbreitete Fette zu einem sitzenden Lebensstil beitragen.

Thema der Woche: Jojo-Effekt vermeiden

Je nach Diät ist es eine große Herausforderung, das Gewicht anschließend zu halten.

Magnesium beugt Knochenbrüchen vor

Nicht nur Calcium und Vitamin D stärken die Knochen.

Säureblocker und NSAR: Riskante Kombi?

Die gängige Kombination dieser beiden Medikamente schadet dem Darm.

Sind Bio-Eier wirklich gesünder?

Forscher haben Bio-Eier mit Eiern aus Bodenhaltung verglichen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen