Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Heuschnupfenmittel und Straßenverkehr

Aktuelles

Müde Autofahrerin

Wer durch die Einnahme eines Heuschnupfenmittels müde wird, lässt das Auto lieber stehen - oder nimmt das Medikament abends ein.
© Dmitry Ersler - Fotolia

Di. 20. März 2012

Autofahren: Heuschnupfenmittel können müde machen

Die Heuschnupfensaison hat begonnen. Doch Vorsicht, einige Mittel gegen die Schniefnasen können müde machen und sind daher für Autofahrer weniger geeignet. Sie sollten sich deshalb vor der Einnahme eines Medikaments vom Apotheker über mögliche Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit beraten lassen.

Einige Wirkstoffe aus der Gruppe der Antihistaminika können müde machen und so die Fahrtüchtigkeit einschränken. Sie sollten vor allem abends eingenommen werden, ihre schlafanstoßende Wirkung kann dann erwünscht sein. Neuere Wirkstoffe hingegen haben keinen oder nur einen geringen Einfluss auf das Reaktionsvermögen.

Anzeige

"Gerade in der Selbstmedikation sollte man sich intensiv in der Apotheke beraten lassen, dann kann der Apotheker das individuell beste Arzneimittel auswählen", sagt Apotheker Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern. Bei einigen Krankheiten, wie Asthma oder einem erhöhten Blutdruck, sollten Antihistaminika nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Arzneimittel, die am Auge angewendet werden, können die Sicht und damit ebenfalls die Verkehrssicherheit verschlechtern. Wie lange diese Sichtverschlechterung anhält, hängt von der Darreichungsform ab. Grundsätzlich sollten Patienten mit dem Autofahren warten, bis sie wieder klar sehen können. Augensalben und ölige Augentropfen verschlechtern die Sehfähigkeit längere Zeit und werden deshalb vor allem abends eingesetzt.

BLAK/FH

Arzneimittel im Straßenverkehr

Verzerrte StraßenansichtDiese Medikamente schränken ebenfalls die Fahrtüchtigkeit ein.

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Erkältung: Was hilft wirklich?

Studien belegen, welche Arzneipflanzen die häufigsten Erkältungssymptome bekämpfen.

Allergien so früh wie möglich behandeln

Ärzte empfehlen, möglichst bald nach der Allergie-Diagnose eine Immuntherapie zu beginnen.

Allergie: Wie sicher ist die Immuntherapie?

Die Desensibilisierung ist nicht ganz unproblematisch, wird aber immer sicherer.

Bronchitis oder schon Lungenentzündung?

Ärzten fällt es bisweilen schwer, beide Erkrankungen voneinander abzugrenzen.

Wie sich COPD und Asthma unterscheiden

Die Symptome ähneln sich, aber die Unterscheidung ist wichtig für die richtige Therapie.

Chancen von Asthma- und Nasensprays

Apotheker erläutern, welche Besonderheiten bei Sprays wichtig sind.

Mit 20 Minuten Sport gegen Entzündungen

Schon eine moderate Trainingseinheit kann wie ein Entzündungshemmer wirken.

Die besten Tipps bei Winterkälte

Wie man warm und gesund die frostigen Temperaturen übersteht.

Thema der Woche: Die neuesten Diäten

Lesen Sie hier mehr über die Paleo-Diät, die 5:2-Diät und Abnehmen durch Achtsamkeit.

Depressionen schaden dem Herz

Die Krankheit ist genauso gefährlich wie Übergewicht und hohes Cholesterin.

Temperatursturz als Grippe-Auslöser?

Das Wetter trägt offenbar zur Ausbreitung von Grippeviren bei.

Blasenschwäche bei Männern behandeln

Eine Apothekerin gibt Tipps zu Hygieneprodukten und Therapiemöglichkeiten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen