Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Mehr Hautkrebs bei jungen Menschen

Aktuelles

Junge Frau in der Sonne

Sonne tanken tut gut. Doch bei aller Begeisterung für die wärmenden Strahlen darf man das Wohl seiner Haut nicht vergessen.
© mauritius images

Di. 03. April 2012

Mehr Hautkrebs - vor allem bei jungen Frauen

Junge Erwachsene erkranken heute häufiger an schwarzem Hautkrebs als noch vor 40 Jahren. Vor allem junge Frauen zwischen 20 und 30 Jahren haben ein höheres Risiko dafür. Zu diesem Ergebnis sind amerikanische Forscher der Mayo Clinic in Rochester, Minnesota, gekommen. Ein Lichtblick: Viele Patienten kommen mit dem Schrecken davon, denn die Sterberate hat sich der Studie zufolge verringert.

Anzeige

Die Wissenschaftler hatten Daten untersucht, die über mehrere Jahrzehnte im Rahmen des Rochester Epidemiology Project in Olmsted County, Minnesota, gesammelt worden waren. Im Vergleich stieg die Wahrscheinlichkeit, ein sogenanntes malignes Melanom zu entwickeln, während des Zeitraums von 1970 bis 2009 für junge Männer um das Vierfache, für junge Frauen sogar um das Achtfache. Im Alter ändert sich die Lage dann: Das Risiko bei älteren Männern sei höher als bei älteren Frauen, sagt Dr. Brewer von der Mayo-Klinik.

Die Wissenschaftler hatten zwar mit einem Anstieg gerechnet, doch übertraf ihre Auswertung sogar die Berichte des amerikanischen National Cancer Institute. Die Forscher vermuten einen Zusammenhang mit der immer noch weit verbreiteten Nutzung von Solarien. Auch Sonnenbrand in der Kindheit und zu starke UV-Exposition im Erwachsenenalter können vermehrt zu schwarzem Hautkrebs führen.

Über den richtigen Umgang mit der in Maßen durchaus gesunden Sonne informiert jede Apotheke. Aber auch hier auf aponet.de finden Sie Sonnenschutz-Beratung.

Die gute Nachricht: Die Wahrscheinlichkeit an dieser Hautkrankheit zu sterben, hat sich über die Jahre verringert. Die Forscher führen dies auf eine geschärfte Wahrnehmung des Problems in der Bevölkerung zurück: Die Menschen achten mehr auf ihre Haut und nehmen Veränderungen früher wahr, viele gehen zu den Früherkennungsuntersuchungen und mit einer Diagnose geht in der Regel eine rasche medizinische Versorgung einher.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Hörverlust deutet auf frühen Tod hin

Auch die familiären Beziehungen spielen dabei offenbar eine Rolle.

Was tun bei trockenen Augen?

Trockene Heizungsluft, eisige Kälte und Wind machen vielen Menschen Probleme.

Gene steuern, wie viel wir uns bewegen

Ob sich jemand im Alltag viel bewegt, bestimmt offenbar auch das Erbgut.

Antidepressiva bei Herzschwäche?

Viele Medikamente sind für Herzkranke nicht geeignet.

Die Menstruation ist oft ein Tabuthema

In vielen Regionen der Welt sind Frauen und Mädchen dadurch stark benachteiligt.

Resistenzen: Vom Tier auf den Menschen

60 Prozent aller Krankheiten des Menschen sind auf Tiere zurückzuführen.

Duftkerzen können Allergien auslösen

Einige Duftstoffe, die zum Beispiel in Kerzen stecken, sind für die Gesundheit bedenklich.

Anhaltenden Knieschmerz abklären lassen

Die Schmerzen können ein Warnzeichen für fortschreitende Arthrose sein.

Ist Nasenbohren gefährlich?

Gefährliche Pneumokokken könnten sich auf diese Weise übertragen.

Ein Marathon belastet das Herz

Kürzere Distanzen wie ein Halbmarathon belasten den Herzmuskel weniger stark.

Schwerhörigkeit fördert Demenz

Unbehandelt kann ein Hörverlust zu Demenz und anderen Krankheiten führen.

Bewegung: Fällt Deutschland durch?

Experten haben Noten für die körperliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen verteilt.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen