Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Borreliose-Flut in USA befürchtet

Aktuelles

Zaun an einer Wiese mit Zecken-Warnhinweis

In Deutschland hängt die Borreliose-Gefahr sehr davon ab, in welchem Bundesland man sich befindet: Je nach Region sind etwa 5 bis 35 Prozent der Zecken mit dem Erreger befallen.
© Marco2811 - Fotolia

Mi. 20. Juni 2012

Borreliose-Flut in USA befürchtet

Wissenschaftler befürchten, dass der Sommer 2012 in Bezug auf die von Zecken übertragene Lyme-Borreliose für den Nordosten der USA einer der schlimmsten seit Entdeckung der Krankheit werden könnte. Der Grund: Die Zahl der Weißfußmäuse, die den Zecken als Hauptwirte dienen, sei stark gestiegen. In Deutschland hängt die Situation sehr davon ab, in welchem Bundesland man sich befindet: Je nach Region sind etwa 5 bis 35 Prozent der Zecken mit dem Erreger befallen.

Anzeige

Die Befürchtung für Nordamerika begründet sich auf der stark gestiegenen Zahl an Weißfußmäusen, denen es aufgrund bester Eicheljahre besonders gut geht. Die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine Rolle spielt:

  • die Anzahl der Zecken in der Region,
  • die Häufigkeit der Erreger in den Zecken,
  • die Häufigkeit der Erreger in Tieren, die als Erreger-Reservoir dienen (dazu zählen vor allem Nager und Vögel),
  • die Häufigkeit dieser Tiere.

Die Gefahr, sich hierzulande durch einen Zeckenstich mit Lyme-Borreliose zu infizieren, schwankt stark von Region zu Region. Dies geht aus einer Karte hervor, die vom Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn und dem Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig erstellt wurde. Demnach ist das Infektionsrisiko in Brandenburg, Sachsen und Bayern entlang der Grenzen zu Polen und Tschechien am höchsten, sowie in Teilen Frankens und der Pfalz. Allgemein gilt, dass das Infektionsrisiko in Großstädten zehnmal niedriger ist als in ländlichen Gebieten.

Was wissen Sie über Zecken?

ZeckeMachen Sie hier den Test und überprüfen Sie Ihr Wissen über Zecken!

Lyme-Borreliose wird durch das Bakterium Borrelia burgerdorferi ausgelöst, das durch einen Zeckenstich ins menschliche Blut gelangt. Typischerweise entsteht zunächst ein Hautausschlag an der Einstichstelle. Viele Infizierte entwickeln anschließend eine schwere, grippeähnliche Erkrankung mit Muskelschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, und Schläfrigkeit. Im schlimmsten Fall kann es zu chronischen Entzündungen des Nervensystems, des Herzmuskels und der Gelenke kommen.

hh

Zecken richtig entfernen

Sie haben eine Zecke bei sich entdeckt? Lesen Sie hier, wie man die kleinen Plagegeister am besten los wird.

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Welche Symptome für Keuchhusten sprechen

Die Erkrankung verläuft bei Erwachsenen oft untypisch und anders als bei Kindern.

Das schützt vor Makuladegeneration

Wer diese sieben Tipps beherzigt, trägt damit dazu bei, die Sehkraft im Alter zu erhalten.

Schmerztabletten während der Stillzeit?

Manche Präparate sind für junge Mütter besser geeignet als andere.

Wärme oder Kälte bei Schmerzen?

Wärmflasche oder Kühlakku: Was bei welchen Beschwerden hilft, erfahren Sie hier.

Bei Kinderwunsch Folsäure einnehmen

Experten empfehlen Frauen, schon vor Beginn der Schwangerschaft Folsäure einzunehmen.

Autofahrer: Aufpassen bei diesen Arzneien

Auch rezeptfreie Mittel können die Fahrtüchtigkeit einschränken.

Placebos für die Psychotherapie

Scheinmedikamente könnten unter Umständen auch auf die Psyche wirken.

Erster wirksamer Migräne-Antikörper

Ein neues Medikament ist in der Lage, die Zahl der Kopfschmerz-Tage zu halbieren.

Haut im Winter richtig pflegen

In der kalten Jahreszeit trocknet die Haut besonders schnell aus.

Erst Zähneputzen, dann Zahnseide?

Eine neue Untersuchung zeigt, mit welcher Reihenfolge Zahnbeläge am besten entfernt werden.

Warum Menschen den Notruf nicht wählen

Viele Menschen fahren lieber selbst ins Krankenhaus, anstatt den Notruf zu wählen.

Kennen Sie Ihr Taille-Größe-Verhältnis?

Der Wert zeigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen an.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen