Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Erste Hilfe bei Verbrennungen

Aktuelles

Verbrannte Hand unter fließendem Wasser

Bei Verbrennungen und Verbrühungen ist Kühlen unter fließendem Wasser das A und O.
© Sandor Jackal - Fotolia

Do. 14. Juni 2012

Erste Hilfe bei Verbrennungen

Verbrennungen und Verbrühungen hat man sich schneller zugezogen, als man gucken kann. Klassisch: die Hand auf der heißen Herdplatte, die umgekippte Kaffee-Tasse oder das Bein am Motorrad-Auspuff. Von Feuer, heißem Wasserdampf oder Reibung ganz zu schweigen. Wichtig in einem solchen Moment ist die schnelle und richtige Erstversorgung.

Die erste Maßnahme bei Verbrennungen und Verbrühungen heißt Kühlen - und zwar unter fließendem Wasser. Am besten kühlt man, bis der Schmerz nachlässt, und dann nicht länger als 20 Minuten. Das Wasser reduziert die Temperatur, auch in tieferen Hautschichten, und stoppt so die weitere Zerstörung von Gewebe. Doch Vorsicht: Zum Kühlen sollte kein Eis oder Eiswasser verwendet werden. Extrem niedrige Temperaturen wiederum können das Gewebe ebenfalls schädigen.

Anzeige

Leichtere Verbrennungen, bei denen die Haut nur eine Rötung zeigt, kann man selbst versorgen. Zum Beispiel mit Brandgel aus der Apotheke. Hausmittel wie Mehl, Zahnpasta, Öl, Butter, Kartoffelscheiben oder Kurkuma haben auf Brandwunden nichts zu suchen. Überhaupt sollten möglichst keine Materialien auf die Wunde aufgebracht werden, da auf diese Weise Keime in die Wunde gelangen können. Besonders schlecht sind flauschige Stoffe, bei denen die Gefahr besteht, dass sie mit der Wunde verkleben. Und nicht zu vergessen: Brandblasen nie eigenmächtig öffnen! Dazu ist die Infektionsgefahr zu groß.

Verbrennungen zweiten Grades (mit Blasenbildung), deren Größe die einer Handfläche übersteigt, gehören in die Obhut eines Arztes. Als Fachmann kann er die Schwere der Verbrennung richtig einschätzen und die richtigen medizinischen Maßnahmen ergreifen. Damit auf dem Weg zum Arzt kein Schmutz in die Wunde gelangt, kann diese locker mit sterilen Tüchern, zum Beispiel sterilen Mullkompressen aus dem Verbandskasten, abgedeckt werden.

hh

Detailliertere Informationen zur Selbstmedikation von Brandwunden finden Sie unter dem Absatz "Verbrennungen/Verbrühungen" auf der Seite Erste Hilfe bei Haushaltsunfällen.

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Die Wahrheit über Gluten

Welche Krankheiten Weizen auslösen kann und wer Gluten wirklich meiden sollte.

Braucht mein Kind eine Brille?

Diese 4 Anzeichen deuten auf eine Sehschwäche hin.

Medikamente auf die Kopfhaut auftragen

Mit der 5-Linien-Regel funktioniert das innerhalb kürzester Zeit.

3-in-1-Pille senkt Blutdruck effektiv

Die Kombi-Pille könnte die Therapie in Zukunft deutlich vereinfachen.

Wie viel Sport macht glücklich?

Eine neue Studie zeigt: Mehr ist nicht unbedingt besser für die Psyche.

Salz: Schädlich oder nicht?

Eine große Studie kommt zu einem überraschenden Ergebnis.

Sehschwäche in der Schwangerschaft

Bei diesen Symptomen sollten Schwangere sofort einen Augenarzt aufsuchen.

Sommer: Augen vor Infektionen schützen

Beim Schwimmen im Freibad, See oder Meer lauern einige Gefahren.

Vollkorn für gesunde Zähne

Vollkornprodukte haben einen schützenden Effekt auf Zähne und Zahnfleisch.

Checkliste: So wird die Küche glutenfrei

Wer unter einer Zöliakie leidet, dem schaden bereits kleinste Weizen-Krümel.

Diabetes: Abnehmen rettet Betazellen

Eine Gewichtsabnahme kann die Stoffwechselkrankheit stoppen.

Ohnmacht: Ursache kann gefährlich sein

Eine kurze Bewusstlosigkeit sollte daher immer ärztlich abgeklärt werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen