Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Langes Stehen bremst Babywachstum

Aktuelles

Schwangere arbeitet stehend im einem Gewächshaus

Frauen, die während der Schwangerschaft viel im Stehen arbeiten, gebären kleinere Kinder.
© Michael Wolf - Fotolia

Do. 28. Juni 2012

Schwangerschaft: Langes Stehen hemmt Wachstum des Babys

Schwangere Frauen arbeiten oft bis zum Beginn des Mutterschutzes sechs Wochen vor dem Entbindungstermin, manchmal sogar noch länger. Dies habe keinen nachteiligen Effekt auf die Entwicklung des Babys, berichten Forscher. Stehende Tätigkeiten hingegen schon.

Berufe, bei denen werdende Mütter lange Zeit im Stehen verbringen, zum Beispiel als Verkäuferin, Lehrerin oder in der Kinderbetreuung, scheinen das Wachstum des Fötus während der Schwangerschaft zu verlangsamen, berichten niederländische Forscher in der Zeitschrift Occupational and Environmental Medicine. Ihrer Studie zufolge hatten Babys von Frauen, die während ihrer Schwangerschaft lange Zeit stehend arbeiteten, einen um ein Zentimeter kleineren Kopf als andere Babys. Das Arbeiten bis zur 34. oder 36. Schwangerschaftswoche hatte dagegen keinen Einfluss auf die Entwicklung des Fötus.

Anzeige

Uneinheitliche Ergebnisse erhielten die Forscher hinsichtlich körperlich anstrengender Arbeit und der Länge der Arbeitszeiten: Diese gingen nicht durchgängig mit einer geringeren Größe, geringerem Geburtsgewicht oder Frühgeburten einher. Erst Arbeitszeiten mit mehr als 40 Stunden pro Woche wirkten sich klar negativ auf das Wachstum der Babys im Mutterleib aus.

In Deutschland werden Schwangere vor schädigenden Bedingungen am Arbeitsplatz durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Darin werden unter anderem bestimmte Tätigkeiten verboten. Demnach dürfen Schwangere nach Ablauf des fünften Monats der Schwangerschaft nicht mit Arbeiten betraut werden, "bei denen sie ständig stehen müssen, soweit diese Beschäftigung täglich vier Stunden überschreitet", heißt es im Gesetzestext.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Lichtempfindlich durch Medikamente

Einige Arzneimittel machen die Haut empfindlicher für UV-Strahlen. In Sommer ist besondere Vorsicht geboten.

Rituale lindern Angst und Stress

Feste Rituale helfen, schwierige Lebenssituationen gut zu überstehen.

Lange, helle Kleidung schützt vor Zecken

Zusätzlich können Repellents Zecken und andere Insekten fernhalten.

Kopf gestoßen: Gefahr für das Gehirn?

Stöße auf den Kopf können das Gedächtnis beeinträchtigen und sogar Depressionen auslösen.

Corona: Welche Rolle spielt Vitamin D?

Vitamin-D-Mangel könnte das Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf erhöhen.

Urlaubszeit: Impfung gegen FSME sinnvoll

In vielen Teilen Deutschlands ist das Risiko einer Infektion mit FSME deutlich erhöht.

Welcher Sonnenschutz für Kinder?

Die Stiftung Warentest hat 17 Produkte speziell für Kinder getestet.

Mehr frisches Essen im Corona-Lockdown

Die Ernährung der Deutschen hat sich während der Corona-Pandemie verändert.

Coronavirus, Grippe oder Erkältung?

Die bislang größte Studie zu den Symptomen von Covid-19 wurde jetzt veröffentlicht.

Arzneimittel im Sommer richtig lagern

Einige Medikamente vertragen Sommerhitze nicht besonders gut.

Vitamin D: Vorteile bei Krebstherapie

Vitamin D könnte die Nebenwirkungen einer Krebs-Immuntherapie bessern.

Sonnenbrand: Auch Hunde sind gefährdet

Tiere mit hellem und kurzem Fell bekommen besonders schnell einen Sonnenbrand.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen