Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Nahrungsmittelallergie bei Kindern

Aktuelles

Zwei Mädchen essen ihr Pausenbrot.

Nahrungsmittelallergien treten seltener auf, wenn die Eltern die Pausenverpflegung zusammenstellen.
© Barmer GEK

Mo. 25. Juni 2012

Allergie bei Kindern: Betreuer wissen oft schlecht Bescheid

Fast drei Viertel der Kinder mit nachgewiesener Milcheiweiß- und/oder Hühnereiweiß-Allergie erleiden allergische Reaktionen, obwohl die Familien darüber informiert wurden, wie sie diese und andere Lebensmittel meiden können. Häufig liegt es daran, dass andere Betreuer nicht ausreichend geschult sind.

Anzeige

Unaufmerksamkeit, die Zusammensetzung bei Fertigprodukten nicht gelesen, Verunreinigungen mit allergenen Bestandteilen und Fehler bei der Zubereitung der Speisen stellten demnach häufige Gründe dar. Die Studie unterstreiche noch einmal den großen Stellenwert der Schulung von Eltern und anderen, die die Zubereitung der Mahlzeiten für die Kinder übernehmen, sagte Kinderarzt und Allergologe Professor Dr. Scott Sicherer. Die Wissenschaftler fanden zudem eine große Zahl von Fällen, in denen die Kinder allergene Lebensmittel von anderen Betreuungspersonen als den Eltern erhalten hatten.

Die Kinder kann die Erfahrung schwerer allergischer Reaktionen, die mit Schwellungen im Rachenraum, Atemnot, Blutdruckabfall und Schwindel bis hin zu Ohnmacht einhergehen können, stark belasten. Nur 30 Prozent von ihnen erhielten von ihren Eltern oder Betreuern das Notfallmedikament, eine Spritze mit Epinephrin, die man sich selbst verabreichen kann. Als Gründe registrierten die Wissenschaftler, dass das Medikament bei einigen Familien gar nicht vorhanden war. Andere Eltern oder Betreuer waren zu ängstlich, um ihrem Kind das Arzneimittel zu spritzen, weitere unterschätzten die Schwere der allergischen Reaktion und wollten weitere Symptome abwarten.

MP

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Manche Tabletten brauchen Essenspause

Magensaftresistente Mittel können erst wirken, wenn der Magen länger leer ist.

Schwangerschaft: Paracetamol möglich

Spezialisten von der Charité halten das Mittel auch im letzten Schwangerschaftsdrittel für sicher.

Hyalomma-Zecke: erster Fleckfieber-Fall

Ein Pferdebesitzer zeigte nach Stich der Zecke Symptome der Tropenkrankheit.

Guter Blutdruck nützt auch dem Hirn

Auf lange Sicht helfen gute Blutdruckwerte dabei, die geistige Leistung zu erhalten.

Ernährung hilft bei Diabetes-Kontrolle

Eine spezielle Nährstoffkombination bessert den Blutzucker bei Typ-2-Diabetikern auch ohne Gewichtsverlust.

Sicherheitsabstand für den Herzschrittmacher

Interferenzen kommen bei modernen Geräten nur noch sehr selten vor, es gibt jedoch Ausnahmen.

Läuse: Nicht immer juckt der Kopf

Juckreiz ist ein klassisches Symptom bei Kopfläusen, tritt jedoch nicht immer auf.

Testosteron auch für Frauen?

Forscher haben getestet, wie sich das Hormon auf Frauen nach der Menopause auswirkt.

Erhöht Kaffee das Risiko für Migräne?

Offenbar kommt es auf die Menge an, die pro Tag getrunken wird.

Diese 6 Sportarten machen schlank

Einige Sportarten eignen sich besonders gut, um Gewicht zu verlieren.

Herzstolpern: Wann zum Arzt?

Es gibt vier Warnzeichen bei Herzrhythmusstörungen, die nicht ignoriert werden dürfen.

Augentropfen richtig anwenden

Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung klappt die Anwendung ganz einfach.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen