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Arzt untersucht Mann im Krankenbett.

Nach einem Herzinfarkt bekommen die Patienten blutverdünnende Medikamente verordnet.
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Mo. 04. Juni 2012

Therapie nach Herzinfarkt verbessert

Einen weiteren Herzinfarkt verhindern lautet das Ziel der Kardiologen. Hier setzen sie Medikamente ein, die verhindern, dass Blutplättchen verklumpen. Mit neuen Arzneistoffen gelingt dies besser.

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Dieses Fazit zog Professor Dr. Dietmar Trenk vom Herz-Zentrum Bad Krozingen auf einem großen Pharmazeutenkongress in Meran/Südtirol. Als Standardmedikament setzen Kardiologen bislang den Wirkstoff Clopidogrel ein. Sein Nachteil: Von ihm kommt nur wenig im Blut an. "Nur fünf bis zehn Prozent der eingenommenen Dosis wandelt der Organismus in eine aktive Form um", weiß der Herzspezialist.

Anders sieht dies bei neuen Substanzen aus. Hierzu zählen die Wirkstoffe Prasugrel und Ticagrelor. "Trotz Verabreichung niedrigerer Dosierungen besitzen sie eine bessere plättchenhemmende Wirkung." Erneute Herzinfarkte oder Schlaganfälle treten seltener auf.

Allerdings schränkt Trenk ein, dass sich die beiden Wirkstoffe nicht für jeden Patienten eignen. Gegenüber dem bisherigen Standardmedikament Clopidogrel erhöhen sie das Risiko für schwere Blutungen. Deswegen dürfen zum Beispiel Schlaganfallpatienten nicht mit den neuen Arzneien behandelt werden.

PEF

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