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Blick auf den Kopf eines Jungen

Einem Hagelkorn kann man vorbeugen, indem man nach dem Aufstehen das Sekret der Liddrüsen aus den Augen wäscht.
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Do. 26. Juli 2012

Serie "Alles für die Augen": Gersten- und Hagelkorn

Die kleinen Knoten am Lid kommen häufig vor. Sie heilen meist von allein ab oder lassen sich gut mit speziellen Augentropfen behandeln.

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"Ein Gerstenkorn ist eine harmlose Erkrankung des Augenlids, die manchmal von allein abheilt", informiert der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA). Es kann an der Innenseite des Lides, an der Lidkante oder im Bereich der Wimpern auftreten. Die im Augenlid vorkommenden Talg- und Schweißdrüsen entzünden sich durch Bakterien. Meist schwillt das Lid rasch an, schmerzt und rötet sich.

Mitunter öffnet sich ein Gerstenkorn, und Eiter fließt ab. Antibiotische Augentropfen und Salben helfen dann, die Bakterien zu beseitigen, und bessern in der Regel schnell die Beschwerden.

Beim Hagelkorn handelt es sich um eine chronische Entzündung einer Liddrüse. Sie entsteht, wenn sich die Talgdrüsen im Lid verstopfen und sich anschließend das Sekret staut, das über diese Drüsen abfließen soll. Es entwickelt sich ein fester Knoten, und das umliegende Gewebe kann sich entzünden. Im Gegensatz zum Gerstenkorn schmerzt das Hagelkorn in der Regel nicht. Das Auge rötet sich aber mitunter, und das Lid kann anschwellen.

"Der Knoten bildet sich meist von allein zurück, dies kann jedoch mehrere Wochen dauern", so der BVA. Hagelkörner sind fast immer ungefährlich. In seltenen Fällen kann ein Hagelkorn aber die Sehfähigkeit beeinträchtigen. Die Symptome eines Hagelkorns können denen eines Gerstenkorns, aber auch denen eines selten auftretenden Lidtumors ähneln. Der BVA rät im Zweifelsfall, einen Augenarzt aufzusuchen.

PEF

Serie "Alles für die Augen"

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie. aponet.de beleuchtet die verschiedenen Anforderungen, denen unsere Augen im Alltag ausgesetzt sind und zeigt, was ihnen hilft, wenn es Probleme gibt. Hier die Themen der anderen Folgen:

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