Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Teenies brauchen Zeit mit Eltern

Aktuelles

Vater mit Tochter und Sohn im Teenager-Alter und Hund in der Natur

Jugendliche, die öfter mit ihren Vätern alleine Zeit verbringen, haben ein besseres Selbstwertgefühl.
© Marzanna Syncerz - Fotolia

Di. 21. August 2012

Auch Teenies brauchen Zeit mit Eltern

Eigentlich denkt man, dass sich Eltern und Kinder im Teenager-Alter immer mehr auseinander entwickeln und die Zeit mit den Eltern immer weniger wird. Doch eine neue Studie widerspricht dieser Auffassung. Zudem belegt sie: Die Zeit, die Teenager mit ihren Eltern verbringen, ist wichtig für ihr Wohlbefinden.

Anzeige

Eine aktuelle Studie US-amerikanischer Forscher belegt, dass sich der durchschnittliche Teenager keineswegs so deutlich vom Elternhaus löst, wie allgemein angenommen wird. Die Situationen, in denen Heranwachsende den Kontakt zu den Eltern suchen, verändern sich jedoch. Im Rahmen ihrer Studie fanden die Wissenschaftler heraus, dass sich die Zeit mit den Eltern mit zunehmendem Alter zwar immer mehr verringerte, sobald andere Personen anwesend waren. Allerdings nahm die Zeit, die Eltern und Teenager alleine miteinander verbrachten, im frühen und mittleren Jugendalter sogar noch zu. Heranwachsende nutzten solche Eins-zu-eins-Gelegenheiten, um weiterhin eine enge Beziehung zu ihren Eltern zu pflegen, so die Forscher.

Darüber hinaus zeigte sich, dass Teenager, die mehr Zeit mit ihren Vätern in Anwesenheit von anderen verbrachten, besser mit Gleichaltrigen klarkamen. Waren Jugendliche öfter mit ihren Vätern allein, hatten sie dagegen generell ein besseres Selbstwertgefühl, berichten die Forscher im Fachmagazin Child Development.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Tee und Äpfel senken Blutdruck

Das liegt an bestimmten Pflanzenstoffen, die Flavanole heißen.

Babyflaschen setzen viel Mikroplastik frei

Die Belastung steigt besonders, wenn heiße Flüssigkeit darin zubereitet wird.

Engpässe bei Grippeimpfstoffen

Eine Umfrage zeigt, wie angespannt sich die Lage zurzeit darstellt.

Depression: Zu viel Schlaf ist schädlich

Viel Schlaf und langes Liegen im Bett kann die Symptome verschlechtern.

Starke Kopfschmerzen sind ein Warnzeichen

Extreme Kopfschmerzen können auf ein lebensgefährliches Aneurysma hindeuten.

Gesundheits-Apps auf Rezept

In Deutschland gibt es künftig Gesundheits-Apps, die kostenfrei auf Kassenrezept verfügbar sind.

Verstopfung in der Schwangerschaft

Etwa jede zweite Frau leidet während und kurz nach der Schwangerschaft unter Verstopfungen.

Vitamin D und Kalzium helfen bei Schwindel

Wiederkehrende Schwindelattacken könnten damit verhindert werden, zeigt eine neue Studie.

Fisch kann Listerien enthalten

Einige Menschen müssen bei geräuchertem oder rohem Fisch aufpassen.

Wann ist Unordnung nicht mehr normal?

Eine Psychologin erklärt, was es mit dem Messie-Syndrom auf sich hat und welche Warnzeichen es gibt.

Physiotherapie bessert Ischiasbeschwerden

Fängt die Therapie so früh wie möglich an, zeigt sie oft gute Ergebnisse.

Ab 40 zur Glaukom-Früherkennung

Auf diese Weise kann die Augenkrankheit frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen