Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Wie ungesund ist zu wenig Schlaf?

Aktuelles

Übermüdete, junge Frau stützt ihren Kopf auf die Hände

Scheint so, als sei es wieder spät geworden gestern Nacht. Ein kurzfristiges Schlafdefizit lässt sich allerdings zum Glück durch ein paar Nächte mit ausreichendem Schlaf wieder aufholen.
© Klaus-Peter Adler - Fotolia

Sa. 11. August 2012

Wie ungesund ist zu wenig Schlaf?

In Zeiten von Olympia werden aus manchen Menschen wahre Nachteulen. Nur noch das spannende Endspiel im Beach-Volleyball zu Ende schauen. Dann noch etwas Basketball und Taekwondo, schon hat sich die nächtliche Schlafenszeit drastisch reduziert, wenn man am nächsten Tag früh aufstehen muss. Dabei ist zu wenig Schlaf ungesund – zumindest auf lange Sicht.

Die meisten Menschen brauchen durchschnittlich sieben bis acht Stunden Schlaf, manche auch weniger, manche mehr. Wer ausreichend geschlafen hat, ist am Tag leistungsfähig und in der Lage, konzentriert zu arbeiten. Zu wenig Schlaf äußert sich oft schon nach wenigen Nächten durch Müdigkeit und Gereiztheit. Die Arbeitsleistung nimmt ab und man ist anfälliger für Magenprobleme, Kopf- und Gelenkschmerzen. Zudem erhöht sich das Risiko, während des Autofahrens einzuschlafen. Ein kurzfristiges Schlafdefizit lässt sich allerdings zum Glück durch ein paar Nächte mit ausreichendem Schlaf wieder aufholen.

Anzeige

Schlimmer ist ein langfristiger Schlafmangel: Erstreckt sich das Schlafdefizit über viele Monate oder sogar Jahre hinweg, kann das Krankheitsrisiko ansteigen. So sind müde Menschen anfälliger gegenüber Viren und fangen sich daher eher Erkältungen ein. Wird der Schlaf auf Dauer zu früh unterbrochen, steigt das Risiko für Typ-2-Diabetes an, da die Hormonproduktion gestört wird. Weniger als sechs Stunden Schlaf scheinen zudem häufiger mit einem erhöhten Blutdruck einherzugehen, weniger als vier Stunden erhöhen das Risiko für Herzkrankheiten. Darüber hinaus macht sich zu wenig Schlaf des Öfteren auch auf der Waage bemerkbar. Der Grund: Wer wenig schläft ist oft hungriger, gleichzeitig wird der Stoffwechsel heruntergefahren. Hinzu kommt, dass Müdigkeit die Lust, Sport zu treiben, oft verringert.

Nicht nur auf die Schlafdauer, auch auf die Schlafqualität kommt es an. Hier 5 Tipps, die den Schlaf verbessern:

  1. Gönnen Sie dem Körper einen regelmäßigen Schlafablauf. Gehen Sie jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie auch am Wochenende zur üblichen Zeit auf.
  2. Verwenden Sie das Bett nur zum Schlafen oder für Sex.
  3. Essen Sie am Abend keine zu schweren Mahlzeiten.
  4. Trinken Sie bis zwei Stunden vor dem Zubettgehen keinen Alkohol mehr.
  5. Sorgen Sie dafür, dass das Schlafzimmer nach Möglichkeit leise, dunkel und kühl ist.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Wie hygienisch sind Ihre Kosmetikartikel?

Lippenstifte, Pinsel, Schwämme & Co sind häufig mit Pilzen und Bakterien besiedelt.

Lässt sich Prädiabetes durch Sport heilen?

Offenbar gelingt das nicht bei jedem Patienten, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Diese 5 Tipps schützen vor Grippe

Handy desinfizieren und viel schlafen: Experten haben Tipps auf Lager, um sich vor Grippe zu schützen.

Hautprobleme sind ein Diabetes-Warnzeichen

Braune Flecken am Schienbein und häufige Pilzinfektionen können auf Diabetes hindeuten.

Milchzahnkaries: Was ist die beste Therapie?

Bohren ist nicht unbedingt die beste Methode zur Behandlung von Kinderzähnen.

Gelenkersatz-OP: Risiko bei Rauchern

Es ist ratsam, sechs Wochen vor dem Eingriff mit dem Rauchen auszusetzen.

Warum kommt es zu Lieferengpässen?

In Apotheken sind derzeit viele Medikamente nicht verfügbar.

Wenn eine Erkältung gefährlich wird

Wer sich nicht ausreichend schont, riskiert eine Herzmuskelentzündung.

Mit Diabetes im Straßenverkehr

Eine neue Leitlinie erklärt, worauf Patienten beim Autofahren achten müssen.

Fraktur: Ultraschall statt Röntgen?

Ein gebrochener Arm lässt sich auch mittels einer Ultraschalluntersuchung diagnostizieren.

Kaugummis schützen vor Karies

Das Kauen von zuckerfreien Kaugummis ist ein wirksames Mittel, um Karies vorzubeugen.

Yoga gegen schlechten Schlaf und Schmerzen

Eine Therapie ist manchmal auch ohne Medikamente möglich.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen