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Müde Frau am Büroarbeitsplatz

Die Müdigkeit, die einen nach der Mittagspause lahm legt, kann unter Umständen auch durch bestimmte Lebensmittel verursacht sein.
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Mo. 03. September 2012

Essen, das müde macht

Kann Essen müde machen? Unter Umständen ja. Wer jedoch anhaltend müde ist, sollte einen Arzt aufsuchen, denn hinter Müdigkeit verbergen sich manchmal auch Krankheiten. Trotzdem können bestimmte Lebensmittel und die Art und Weise wie wir essen zum Müdigkeitsgefühl beitragen. Hier die 5 häufigsten Ursachen für Gähn-Attacken:

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  • Zu selten: Es ist besser, mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen, als wenige große. Für die meisten Menschen hat sich die Aufteilung in Frühstück, Mittagessen und Abendessen mit jeweils kleinen Zwischenmahlzeiten bewährt. Dadurch bleibt der Zuckerspiegel im Blut konstanter.
  • Zu viel auf einmal: Üppige, schwere, fettreiche Mahlzeiten machen müde, denn das Blut fließt vermehrt in den Bauch, wo es für Aufnahme und Transport von Nährstoffen benötigt wird. Sauerstoffhaltiges Blut fehlt nun an anderer Stelle, zum Beispiel im Gehirn. Werden besonders viele Kohlenhydrate verspeist, kann es zu einem starken Anstieg des Blutzuckerspiegels kommen, der anschließend wieder abfällt. Auch das führt zu Müdigkeit.
  • Zu wenig Flüssigkeit: Regelmäßiges, über den Tag verteiltes Trinken ist wichtig für unsere Gesundheit. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen, mindestens 1,5 Liter am Tag zu trinken. Müdigkeit ist ein erstes Anzeichen für Dehydratation, einem Wassermangel des Körpers.
  • Zu einseitig: Eine zu einseitige Ernährung kann zu einem Vitamin- oder Nährstoffmangel führen. Vitamine und Nährstoffe, an denen es häufig mangelt, sind Eisen, Magnesium, Kalzium, Vitamin B12 oder Vitamin D. Besonders, wenn Eisen oder Vitamin B12 fehlen, kommt es oft zu Müdigkeit. Ein Bluttest bringt Klarheit, wie es um die Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen steht.
  • Zu viel Entspannung: Die Aminosäure L-Tryptophan wirkt unter anderem entspannend – und kann müde machen. Größere Mengen des Eiweißbausteins sind zum Beispiel in eiweißreichen Nahrungsmitteln wie Milch und Käse, Hülsenfrüchten, wie Kichererbsen, Linsen, Bohnen oder Sojabohnen, Fisch, Fleisch und Geflügel oder Nüssen, wie Erdnüssen, Haselnüssen oder Cashewkernen, enthalten.

HH

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