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Dunkelrote Kirschen

Kirschen haben es in sich. So schmecken sie nicht nur lecker, sondern können auch Gichtanfällen vorbeugen.
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Fr. 28. September 2012

Kirschen essen verringert Gichtanfälle

Kirschen könnten für Gicht-Patienten eine neue und einfache Option sein, ihre Therapie zu unterstützen. Drei Handvoll der roten Früchte können helfen, das Risiko für Gichtanfälle zu verringern, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie.

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Demnach war bei Studienteilnehmern, die über zwei Tage verteilt drei Portionen von je zehn bis zwölf Kirschen verzehrten, das Risiko für einen Gichtanfall um 35 Prozent geringer, als bei jenen, die keine Kirschen aßen. Der Effekt war in Kombination mit Medikamenten, welche die Bildung der Harnsäure verringern, wie dem Arzneistoff Allopurinol, noch stärker: Das Risiko für einen Gichtanfall war dann um 75 Prozent niedriger als in den Zeiten ohne Kirschen und ohne Behandlung, berichten der US-Forscher Yuqing Zhang und Kollegen.

Doch warum gerade Kirschen? Vorangegangene Studien deuten darauf hin, dass die roten Steinfrüchte und aus ihnen hergestellte Produkte dazu in der Lage sind, die Menge an Harnsäurekristallen zu senken. Darüber hinaus scheinen Kirschen entzündungshemmende Eigenschaften zu haben, was sich bei Gicht positiv auswirken kann.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung leiden in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen an Gicht. Bei Betroffenen enthält das Blut zu viel Harnsäure. Diese kristallisiert aus und lagert sich in den Gelenken ab, was zu starken Schmerzen und Schwellungen führt. Der erste Gichtschub beginnt meist im Gelenk an der Basis des dicken Zehs.

HH

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