Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert 5 Tipps, wie man Tabletten einnimmt

Aktuelles

Hand befüllt Tabletten-Dosierhilfe

Morgens, mittag, abends ... Bei vielen Medikamenten ist es wichtig, sie genau zum richtigen Zeitpunkt einzunehmen.
© ABDA

Mi. 10. Oktober 2012

5 Tipps, wie man Tabletten einnimmt

Schilddrüsenpräparate am Morgen, Rheumamedikamente am Abend, Schmerzmittel mit dem Essen, einige Präparate gegen Sodbrennen zwei Stunden nach dem Essen: Um eine optimale Wirkung der Medikamente zu erzielen, ist es oft nicht egal, wann die einzelnen Präparate eingenommen werden.

Anzeige

"Der Körper verträgt einige Arzneimittel zu bestimmten Tageszeiten besser und auch die Nebenwirkungen können reduziert werden, wenn die Einnahme an den biologischen Rhythmus des Körpers angepasst wird", erklärt Apotheker Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern. Auch der genaue Einnahmezeitpunkt spielt für die optimale Wirkung eine entscheidende Rolle. "Während der Körper manche Arzneistoffe am besten im nüchternen Zustand aufnimmt, heißt es für andere, sie wegen ihrer magenreizenden Wirkung zusammen mit einer Mahlzeit zu schlucken", sagt Schmitt. Er empfiehlt, sich immer in der Apotheke über den richtigen Einnahmezeitpunkt und die richtige Einnahmeart in einem persönlichen Gespräch beraten zu lassen.

Allgemein gibt Schmitt fünf Tipps für die Einnahme von Tabletten:

  • Nehmen Sie Tabletten am besten im Stehen ein. So bleibt das Arzneimittel nicht in der Speiseröhre kleben.
  • Trinken Sie zum Herunterspülen ein großes Glas stilles, Zimmertemperatur warmes Wasser. Mit Milch, Kaffee, Tee oder Obstsaft sollten Sie keine Tabletten schlucken.
  • Nehmen Sie Medikamente unbedingt zu der empfohlenen Tageszeit ein.
  • Achten Sie beim Zeitpunkt der Einnahme auch auf den richtigen Abstand zu den Mahlzeiten.
  • Wenn der Arzt nur eine halbe oder viertel Tablette verordnet, teilen Sie die Tablette exakt an der dafür vorgesehenen Bruchkerbe. Das funktioniert am besten mit einem Tablettenteiler aus der Apotheke.

BLAK/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Kortison-Nasensprays wieder auf Rezept

Ärzte können Allergikern wieder Nasensprays auf Kosten der Krankenkassen verordnen.

Hörverlust deutet auf frühen Tod hin

Auch die familiären Beziehungen spielen dabei offenbar eine Rolle.

Was tun bei trockenen Augen?

Trockene Heizungsluft, eisige Kälte und Wind machen vielen Menschen Probleme.

Gene steuern, wie viel wir uns bewegen

Ob sich jemand im Alltag viel bewegt, bestimmt offenbar auch das Erbgut.

Antidepressiva bei Herzschwäche?

Viele Medikamente sind für Herzkranke nicht geeignet.

Die Menstruation ist oft ein Tabuthema

In vielen Regionen der Welt sind Frauen und Mädchen dadurch stark benachteiligt.

Resistenzen: Vom Tier auf den Menschen

60 Prozent aller Krankheiten des Menschen sind auf Tiere zurückzuführen.

Duftkerzen können Allergien auslösen

Einige Duftstoffe, die zum Beispiel in Kerzen stecken, sind für die Gesundheit bedenklich.

Anhaltenden Knieschmerz abklären lassen

Die Schmerzen können ein Warnzeichen für fortschreitende Arthrose sein.

Ist Nasenbohren gefährlich?

Gefährliche Pneumokokken könnten sich auf diese Weise übertragen.

Ein Marathon belastet das Herz

Kürzere Distanzen wie ein Halbmarathon belasten den Herzmuskel weniger stark.

Schwerhörigkeit fördert Demenz

Unbehandelt kann ein Hörverlust zu Demenz und anderen Krankheiten führen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen