Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Babynahrung immer frisch zubereiten

Aktuelles

Baby trinkt aus der Flasche.

Viele Säuglinge können nicht gestillt werden und brauchen daher Babynahrung aus dem Fläschchen.
© Aleksandr Bedrin - Fotolia

Do. 08. November 2012

Babynahrung möglichst frisch zubereiten

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat Hinweise zur Zubereitung von pulverförmiger Babynahrung veröffentlicht. "Die Empfehlungen des BfR gelten für reif geborene, gesunde Säuglinge", sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.

Anzeige

Das BfR empfiehlt, möglichst abgekochtes Wasser zur Zubereitung der Nahrung für Säuglinge in den ersten Lebensmonaten zu verwenden. Zum Anschütteln des Pulvers sind Wassertemperaturen bis zu 50 °C für reif geborene, gesunde Säuglinge ausreichend. Die Experten raten dringend davon ab, die zubereitete Nahrung bei Temperaturen über 5° C mehr als zwei Stunden bis zum Verzehr stehen zu lassen. Die Reste von zubereiteter Nahrung sollten entsorgt werden. Wer die verwendeten Küchenutensilien in der Spülmaschine bei 65 °C oder mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigt, kann weitestgehend verhindern, dass bei der Zubereitung Keime in die Nahrung geraten.

Diese Empfehlungen gelten für die Zubereitung von pulverförmiger Säuglingsnahrung für reif geborene, gesunde Säuglinge in Privathaushalten, Betreuungseinrichtungen und auch in Kliniken. Das BfR spricht sich dafür aus, in Kliniken Milchküchen für die Herstellung von Säuglingsnahrung einzurichten, in denen hohe Hygienestandards berücksichtigt werden. Dies gelte in besonderem Maß, wenn die Nahrung für frühgeborene und immungeschwächte Säuglinge bestimmt ist.

Das BfR hat die Empfehlungen in einer Stellungnahme auf seiner Internetseite veröffentlicht, die als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.

BfR/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Ohnmacht: Wie lange ins Krankenhaus?

So lange sollten Patienten nach einer Ohnmacht beobachtet werden.

Multiple Sklerose früh behandeln

Damit lässt sich der Verlauf der Krankheit deutlich verlangsamen.

Ballaststoffe verlängern das Leben

Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte reduzieren das Risiko für viele Krankheiten.

Mehr Achtsamkeit in den Wechseljahren

Frauen, die achtsam sind, leiden seltener unter Wechseljahresbeschwerden.

Magenverkleinerung fördert Muskelkraft

Ein Magenbypass verbessert die relative Kraft und die Leistungsfähigkeit deutlich.

Diabetes mit 7 Tipps vorbeugen

Wer sich an mindestens vier dieser sieben Regeln hält, minimiert das Risiko für Diabetes.

Neues Medikament bei Neurodermitis

Ein neuer Wirkstoff, der als Tablette eingenommen wird, zeigt gute Erfolge.

Gute Nebenwirkung von Blutdruckmitteln

Bestimmte Medikamente gegen hohen Blutdruck, hohes Cholesterin und Diabetes helfen bei psychischen Erkrankungen.

So lässt sich das Immunsystem stärken

Mit diesen Tipps schützen Sie sich vor der Erkältungs- und Grippewelle.

Handy-Verbot als Strafe für Kinder?

Offenbar verspricht diese Erziehungsmethode keinen Erfolg.

Medikament gegen Schmerzen beim Sex

Der Wirkstoff Gabapentin hilft Frauen, die Schmerzen beim Geschlechtsverkehr haben.

Sitzende Tätigkeit mit Bewegung auflockern

Wer im Job viel sitzt, sollte ab und an kleine Pausen einlegen, um sich zu bewegen. Experten geben Tipps, wie dies gelingen kann.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen