Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Depressionen einfach wegtanzen

Aktuelles

Tanzende Mädchen

Regelmäßiges Tanzen vertreibt Depressionen, Stress, Müdigkeit und Kopfschmerzen.
© pressmaster - Fotolia

Mi. 21. November 2012

Depressionen einfach wegtanzen

"Das Allerschönste, was Füße tun können, ist Tanzen", wusste bereits Kermit, der Frosch. Wie viel Weisheit in dem Spruch steckt, haben nun schwedische Forscher herausgefunden. Junge Mädchen können durch Tanzen effektiv der pubertären Gefühlsachterbahn aus gedrückter Stimmung, ständiger Müdigkeit, Selbstzweifeln und Depressionen begegnen.

Anzeige

Die Wissenschaftler hatten rund 60 schwedischen Mädchen zwischen 13 und 19 Jahren, die des Öfteren über Müdigkeit, Ängstlichkeit, Depressionen, Kopfschmerzen sowie Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen geklagt hatten, Tanzunterricht verordnet. Dabei stand nicht die perfekte Ausführung von Bewegungen im Vordergrund, sondern allein der Spaß daran, sich zu den Rhythmen der Musik zu bewegen. Acht Monate lang tanzten sich die Mädchen zweimal pro Woche eine gute Stunde lang so ihren Frust von der Seele.

Das Resultat: Trotz aller Herausforderungen, die mit der Teenie-Zeit einhergehen, verbesserte sich das Selbstwertgefühl der Mädchen deutlich, im Vergleich zu einer fast ebenso großen Mädchen-Gruppe, die nicht tanzte. Gleichzeitig verbesserte sich ihre Fähigkeit, Probleme des Alltags zu meistern. Darüber hinaus lassen sich Symptome wie Depressionen, Stress, Müdigkeit und Kopfschmerzen durch regelmäßiges Tanzen lindern, berichten die Forscher in der Zeitschrift Archives of Pediatrics and Adolescent Medicine. Selbst ein Jahr nach den Tanzkursen waren die positiven Effekte noch vorhanden.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Akupunktur hilft in den Wechseljahren

Wöchentliche Sitzungen könnten Frauen helfen, die keine Hormonersatztherapie wollen.

Fieber: Ist es Grippe oder eine Erkältung?

Viele Menschen kennen die Unterschiede zwischen beiden Erkrankungen nicht.

Gelenkersatz: Wie lange hält's?

Forscher haben die Lebensdauer von Hüft- und Knieprothesen untersucht.

Wenn Medikamente den Schlaf rauben

Bestimmte Arzneimittelgruppen stören häufiger als andere die Nachtruhe.

Welche Symptome für Keuchhusten sprechen

Die Erkrankung verläuft bei Erwachsenen oft untypisch und anders als bei Kindern.

Das schützt vor Makuladegeneration

Wer diese sieben Tipps beherzigt, trägt damit dazu bei, die Sehkraft im Alter zu erhalten.

Schmerztabletten während der Stillzeit?

Manche Präparate sind für junge Mütter besser geeignet als andere.

Wärme oder Kälte bei Schmerzen?

Wärmflasche oder Kühlakku: Was bei welchen Beschwerden hilft, erfahren Sie hier.

Bei Kinderwunsch Folsäure einnehmen

Experten empfehlen Frauen, schon vor Beginn der Schwangerschaft Folsäure einzunehmen.

Autofahrer: Aufpassen bei diesen Arzneien

Auch rezeptfreie Mittel können die Fahrtüchtigkeit einschränken.

Placebos für die Psychotherapie

Scheinmedikamente könnten unter Umständen auch auf die Psyche wirken.

Erster wirksamer Migräne-Antikörper

Ein neues Medikament ist in der Lage, die Zahl der Kopfschmerz-Tage zu halbieren.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen