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Junge Frau hat Nasenbluten

Bei Nasenbluten ist der Schreck oft erst groß. Doch meist sieht es gefährlicher aus als es ist.
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Fr. 23. November 2012

Erste Hilfe bei Nasenbluten

Nasenbluten tritt besonders im Winter gehäuft auf, wenn Erkältungsviren ihr Hoch haben und beheizte Raumluft die Nase austrocknet. Angesichts von Taschentüchern, die sich im Nu rot färben, ist der Schreck oft groß. Doch Nasenbluten sieht gefährlicher aus als es in den meisten Fällen ist. So stoppen Sie den Blutschwall:

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  • Aufrecht sitzen, nicht hinlegen: Durch das aufrechte Sitzen wird der Druck in den Blutgefäßen der Nase reduziert.
  • Dabei den Kopf nicht in den Nacken legen, sondern nach vorne lehnen. So kann vermieden werden, dass zu viel Blut geschluckt wird, was zu Übelkeit führen kann.
  • Die Nasenflügel mehrere Minuten lang zwischen Daumen und Zeigefinger zusammenpressen und durch den Mund atmen. Durch das Zuhalten wird Druck auf die blutende Stelle in der Nasenscheidewand ausgeübt, was oft den Blutfluss stoppen kann.
  • Etwas Kühles, ein nasskaltes Tuch oder einen umwickelten Kühl-Pack, auf den Nacken legen. Dies führt dazu, dass sich die Gefäße reflexartig verengen.
  • Wenn die Blutung gestoppt wurde, mehrere Stunden nicht in der Nase bohren oder die Nase putzen. Außerdem sollte der Kopf oberhalb des Herzens bleiben, also: Nicht bücken.
  • Wenn die Blutung länger als 20 Minuten andauert oder als Folge eines Unfalls auftritt, bei dem vielleicht die Nase gebrochen wurde, sollte der Arzt aufgesucht werden. Dies gilt auch dann, wenn Nasenbluten häufiger auftritt und für Patienten, die Blutverdünner einnehmen.

HH

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