Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Medikamente nicht in Kinderhände

Aktuelles

Frau tropft sich Augentropfen ins Auge.

Selbst scheinbar "harmlose" Medikamente wie Augentropfen oder Schnupfensprays können bei Kindern zu Vergiftungserscheinungen führen, wenn sie unsachgemäß eingenommen werden.
© Gerhard Seybert - Fotolia

Fr. 02. November 2012

Auch "harmlose" Medikamente kindersicher aufbewahren

Medizin sollte nie in Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Das gilt auch für Medikamente, die auf den ersten Blick harmlos erscheinen, wie Nasensprays gegen Schnupfen oder Augentropfen bei Bindehautentzündung. Manche dieser Präparate enthalten Stoffe, die, wenn sie fälschlicherweise geschluckt werden, bei Kleinkindern zu Übelkeit, Erbrechen, Lethargie oder Herzrasen führen können, berichtet die US-amerikanische Gesundheitbehörde FDA. Um Vergiftungsunfällen durch Medikamente vorzubeugen, helfen folgende Tipps.

Anzeige

  • Erklären Sie Ihren Kindern, was Medizin ist und warum es wichtig ist, dass nur die Eltern ihren Kindern Medizin geben dürfen.
  • Nehmen Sie Medikamente nicht vor den Augen Ihrer Kinder ein. Kinder ahmen Erwachsene oft nach, zum Beispiel wenn Sie Doktor spielen.
  • Sagen Sie nicht, dass die Medizin eine Art Süßigkeit sei, wenn Ihr Kind die Medizin nicht schlucken möchte.
  • Achten Sie darauf, dass sich Medikamente und Vitaminpräparate nicht in Reichweite des Kindes befinden. Schnell kann es passieren, dass Medizin, die öfter benötigt wird, auf der Küchenanrichte oder neben dem Bett stehen bleibt. Auch regelmäßig genutzte Mittel, wie Verhütungsmittel oder Fluoridtabletten um Karies vorzubeugen, sind an einer Stelle, die Kinder nicht erreichen können, besser aufgehoben.
  • Bewahren Sie Medikamente in einem abschließbaren Schrank auf, der hoch genug hängt, so dass Kinder nicht von sich aus herankommen.
  • Was kann interessanter sein, als eine Handtasche zu untersuchen? Wenn Sie Medikamente in der Hand- oder Manteltasche mit sich tragen, achten Sie darauf, dass diese ebenfalls nicht von Kindern erreicht werden können. Erinnern Sie auch Gäste oder Babysitter daran.
  • Versichern Sie sich, dass Flaschen mit Sicherheitsverschluss nach Gebrauch wieder richtig verschlossen sind.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Was dürfen Hunde fressen?

Manche Lebensmittel können Vierbeinern schaden.

Millionen Tote durch Asthma und COPD

3,6 Millionen Menschen sterben weltweit an den Lungenerkrankungen.

Thema der Woche: Magnesium

Für wen, in welcher Dosierung und wann besser nicht: Lesen Sie hier die wichtigsten Fakten über Magnesium.

Pizza & Co erhöhen das Risiko für Krebs

Das gilt auch für Normalgewichtige, wie eine neue Studie zeigt.

Schwitzende Hände: Was hilft?

Welche Produkte Betroffenen helfen können, erfahren Sie hier.

Deutsche zufrieden mit ihrer Gesundheit

Mehr als zwei Drittel schätzen ihren Gesundheitszustand positiv ein.

Mandeln verbessern die Cholesterin-Werte

Täglich eine Handvoll Mandeln zu essen, fördert die Herzgesundheit.

Diabetes: Leber sorgt für Folgeschäden

Bei Diabetes kann sich die Leber entzünden, was den Cholesterinspiegel in die Höhe treibt.

Thema der Woche: Zecken und Milben

Auch im Spätsommer lauern die Parasiten noch in Wiesen und Wäldern.

Pilzinfektion im Auge durch Kontaktlinsen

Augenärzte warnen: Eine solche Infektion kann dramatische Folgen haben.

Diabetes: Spiel hilft bei Zuckerkontrolle

Mit einem Online-Spiel kriegen Typ-2-Diabetiker ihren Blutzucker in den Griff.

Lebensmittelinfektion im Sommer vermeiden

Mit diesen Tipps können Sie Salmonellen & Co vorbeugen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen