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Paar mittleren Alters beim Sport

Ist der Blutzuckerspiegel krankhaft erhöht, lässt er sich oft schon durch Bewegung und gesunde Ernährung normalisieren.
© Techniker Krankenkasse

Mi. 14. November 2012

Welt-Diabetes-Tag am 14. November

Weltweit erkranken immer mehr Menschen an der Zuckerkrankheit, medizinisch Diabetes mellitus genannt. Allein in Europa sind aktuell rund 53 Millionen Menschen betroffen. Diabetes ist eine Krankheit auf Lebenszeit, die auf Dauer das Herz und Gefäße schädigen kann. Lesen Sie hier, was bei Diabetes schief läuft, wie man vorbeugt und wie die Zuckerkrankheit behandelt wird.

Bei Menschen, die an Diabetes leiden, ist die Regulierung des Blutzuckerspiegels durch das Hormon Insulin gestört, was zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Dies kann durch eine krankhafte Veränderung der Immunabwehr verursacht werden, die dazu führt, dass Insulin fehlt (Diabetes mellitus Typ 1). Weitaus verbreiteter ist jedoch Typ 2, bei dem Körperzellen und Organe nicht mehr so gut auf das vorhandene Insulin reagieren, wie unter normalen Bedingungen.

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Die Ursachen: "Wir essen zu viel, mit zu viel Kalorien, zu viel Fett, zu viel Zucker und zu viel Salz", so Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Institut für Ernährungswissenschaften in Potsdam. Viele Menschen nehmen deshalb zu, wodurch ihr Diabetes-Risiko stark ansteigt. Das Risiko, zu erkranken, erhöht sich zudem durch erbliche Faktoren, Bewegungsmangel und das Alter - wobei bei Typ-2-Diabetes zunehmend auch jüngere Menschen betroffen sind.

Ist der Blutzuckerspiegel krankhaft erhöht, lässt er sich oft schon durch Bewegung und gesunde Ernährung normalisieren. Hilft dies nicht, können Ärzte Antidiabetika zum Schlucken oder Insulin verordnen. Erfreulich: von Seiten des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie heißt es, dass es in der Forschung derzeit verschiedene Ansätze gebe, die Diabetes-Therapie weiterzuentwickeln.

HH

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