Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Richtig inhalieren bei Erkältung

Aktuelles

Junge Frau beim Inhalieren von Kamillendämpfen

Inhalieren mit Topf und Handtuch ist beliebt, aber nicht ganz so effektiv wie die Variante mit Inhalator.
© Fotowerk - Fotolia

Mo. 17. Dezember 2012

Richtig inhalieren bei Erkältung

Die Inhalation ätherischer Öle wirkt bei Schnupfen wohltuend, weil sie dafür sorgt, dass die Atemwege frei bleiben. Ein Inhalator, der nach dem Prinzip eines Heißwassertopfs funktioniert, sorgt dafür, dass man die ätherischen Öle in ausreichender Menge einatmet.

Anzeige

"Um das ätherische Öl in die Atemwege zu bringen, nutzt man als Hilfsmittel heißes Wasser: Bei der Inhalation reißt der Wasserdampf kleinste Tröpfchen der flüchtigen Bestandteile mit", sagt Dr. Wolfgang Kircher, Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Der Zusatz von Kochsalz sei hingegen nicht effektiv, da Salz nicht mit dem Wasserdampf mitgerissen würde.

Inhalatoren bestehen aus einem Innentopf, einem Gehäuse und einer Nasenmaske. In den Innentopf des Inhalators kommen die Zubereitungen oder getrocknete Pflanzenteile, die das ätherische Öl enthalten. Sie werden mit kochend heißem Wasser bis zur Markierung aufgegossen. Dann verschließt man die äußere Hülle. Zum Inhalieren wird die Nasenmaske dann auf Nase und Mund aufgesetzt und der Dampf eingeatmet. Das restliche Gesicht und die Augen bleiben frei. Da eine gewisse Verbrühungsgefahr besteht, rät Kircher, den Heißwasserinhalator nach dem Befüllen nicht mehr zu bewegen oder zu kippen. Heiße Flüssigkeit könnte auslaufen.

Als Alternative kann man sich in vielen Apotheken einen Vernebler leihen. Dies ist ein elektrisches Gerät, das keinen Dampf erzeugt, sondern die "kalte" Inhalierflüssigkeit per Druckluft oder Ultraschall fein zerstäubt bzw. vernebelt.

ABDA/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Neue Therapie bei Kleinwuchs

Forscher haben ein neues Medikament erfolgreich bei Kindern getestet.

Erste Hilfe bei Kreislaufproblemen

Die sommerlichen Temperaturen schlagen vielen Menschen auf den Kreislauf.

Hautpflege-Tipps für Menschen mit Vitiligo

Je nach Ausmaß kann die Weißfleckenkrankheit eine große Belastung für Betroffene sein.

Blutgruppen lassen sich umwandeln

Forschern ist es gelungen, Blutgruppe A in die universell einsetzbare Blutgruppe 0 zu verwandeln.

Windpocken-Impfung: Doppelter Schutz

Die Impfung senkt auch das Risiko für eine schmerzhafte Gürtelrose.

Hat Zähneknirschen auch Vorteile?

In manchen Fällen kann sich Zähneknirschen auch positiv auswirken.

Neues Medikament gegen Arthritis getestet

Der Wirkstoff Upadacitinib zeigt in einer klinischen Studie sehr gute Erfolge.

Diabetes-Medikament gegen Hormonstörung?

Metformin könnte Frauen helfen, die unter einem Überschuss an männlichen Hormone leiden.

Werbegeschenke in Apotheken verboten

Apotheker dürfen nach einem Gerichtsurteil keine Geschenke mehr an ihre Kunden verteilen.

Zocken am Computer: Schon krankhaft?

Ein Online-Test gibt Hinweise auf eine mögliche Computerspielsucht.

Einige Cremes sind für Kinder riskant

Bei Kindern gelangen viele Substanzen schneller ins Blut rufen Nebenwirkungen hervor.

So gefährlich sind Waschmittel-Pods

Besonders für Kinder und Menschen mit Demenz sind die verpackten Waschmittel ein Risiko.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen