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Nahaufnahme von Silvester-Böllern

Der Krach von Böllern soll böse Geister vertreiben, kann aber auch die Ohren schädigen.
© MAK - Fotolia

So. 30. Dezember 2012

Silvester-Feuerwerk belastet die Ohren

Blinkende Sterne am nachtschwarzen Himmel, Heuler, Böller und Fontänen: Für die meisten Menschen ist das Feuerwerk der Höhepunkt der alljährlichen Silvesternacht. Doch nicht für alle: Ältere Menschen fühlen sich an den Krieg erinnert, kleinen Kindern macht die Knallerei Angst und Haustiere leiden ebenfalls unter dem Lärm der Feuerwerkskörper. Selbst für "normale" Ohren bedeutet das Silvesterfeuerwerk oft puren Stress. So können Sie die Ohren schützen:

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  • Abstand halten:
    Manche Feuerwerkskörper explodieren mit einer enormen Lautstärke. In einer Entfernung von weniger als zwei Metern kann kurzfristig ein Schaldruckpegel von mehr als 160 Dezibel erreicht werden. Das ist mehr als bei einem startenden Düsenjet. Zum Vergleich: Neben einem Drucklufthammer werden Werte um die 100 Dezibel gemessen. Ein Sicherheitsabstand von mindestens zehn bis zwanzig Metern zu Silvesterknallern, -böllern und -raketen ist daher ratsam. Knallkörper niemals in Richtung anderer Menschen werfen!
  • Ohrschutz:
    Schutz vor zu starkem Lärm können Ohrstöpsel bieten oder auch ein individueller Ohrschutz aus einem Fachgeschäft für Hörakustik. Sie reduzieren den Lärm, was besonders für Kinder wichtig sein kann, die die Situation oft noch nicht gut einschätzen können.
  • Rückzug:
    Verursachen die lauten Knallgeräusche bei Kindern Angst, hilft manchmal nur die Flucht. Hinter einer Fensterscheibe lässt sich das Feuerwerk aus sicherer Entfernung "schallreduziert" genießen.
  • Haustiere:
    Auch das Gehör von Hunden und Katzen leidet unter der lauten Knallerei, nicht zu sprechen von der Angst, die das Silvesterfeuerwerk auslöst. Für Tiere ist es beruhigend, wenn Herrchen oder Frauchen anwesend sind. Verschlossene Türen, Fenster und unter Umständen auch Rollläden schirmen von dem stärksten Lärm ab.

HH

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