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Wem eine Erkältung gar nicht in den Kram passt, der könnte von Zink profitieren. Denn das Spurenelement vermindert die Dauer und Schwere einer Erkältung, wenn sie am Tag des Auftretens der ersten Symptome eingenommen werden.
© DoraZett - Fotolia

Sa. 15. Dezember 2012

Zink hilft heilen

Viele Erkältete greifen zu Zinkpräparaten. Wie effektiv die Einnahme wirklich ist, darüber informiert die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2012.

Im Gegensatz zu Vitamin C oder Echinacea-Präparaten, die auch gerne gegen Erkältungskrankheiten eingenommen werden, steht Zink recht gut da. Dafür sorgte eine große Analyse der sogenannten Cochrane Collaboration, die Anfang des Jahres ihre Daten veröffentlichte. Danach vermag Zink die Schwere und Dauer von Erkältungen zu reduzieren. In die Zusammenschau gehen 15 Studien mit insgesamt 1.360 Teilnehmern ein.

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Demnach vermindern Zink-Sirup, Zink-Lutschtabletten oder Zink-Tabletten die Dauer und Schwere einer Erkältung, wenn sie am Tag des Auftretens der ersten Symptome eingenommen werden. Bei den Teilnehmern, die solche Präparate eingenommen haben, waren Fieber, Halsschmerzen und Schnupfen nach sieben Tagen abgeklungen, bei denen, die kein Zink erhalten hatten, hingegen noch nicht. Zink minderte zudem den Antibiotikagebrauch bei Kindern.

Für allgemeine Behandlungs-Empfehlungen sei es aber noch zu früh, da weder die optimale Dosis noch Darreichungsform oder Dauer der Therapie klar seien. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Zufuhr von sieben Milligramm Zink für Frauen und zehn für Männer. Für die prophylaktische Einnahme gibt es unterschiedliche Empfehlungen. Wegen vorhersehbarer Wechselwirkungen mit dem Eisen- und Kupferstoffwechsel sollte eine tägliche Zufuhr von 30 Milligramm nicht überschritten werden.

NAI

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