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Frau mit gestricktem Wollschal

Wer die richtigen Erkältungsmittel verwendet, fühlt sich bei einem Infekt schneller wieder fit.
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Fr. 11. Januar 2013

Erkältungsmittel: Die 5 wichtigsten Präparategruppen

Wie wird man Husten, Schnupfen und Heiserkeit möglichst schnell wieder los? Mit Ruhe und den richtigen Arzneimitteln. aponet.de stellt die fünf wichtigsten Präparategruppen vor, die man gegen Erkältungsbeschwerden im Haus haben sollte.

Rezeptfreie Schmerzmittel

Erhöhte Temperatur und ein dicker Kopf sind bei Erkältungen an der Tagesordnung. Da ist es praktisch, dass rezeptfreie Schmerzmittel, zum Beispiel mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen oder Naproxen, sowohl Kopf- und Gliederschmerzen lindern als auch Fieber senken. Für Kinder stehen Säfte, Zäpfchen und Brausegranulat mit Paracetamol oder Ibuprofen in altersgerechter Dosierung zur Verfügung.

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Hustenreizstiller

Hustenreiz zeigt sich oft schon sehr früh, wenn ein Infekt im Anmarsch ist. Die entzündeten Schleimhäute in Hals und Rachen büßen Feuchtigkeit ein. Es gibt Heilpflanzen, die Schleimstoffe enthalten, zum Beispiel Spitzwegerich, Eibisch, Isländisch Moos oder Huflattich. Sie bilden eine Schutzschicht auf der entzündeten Schleimhaut. Synthetische Hustenmittel mit den Wirkstoffen Dextromethorphan, Pentoxyverin oder mit dem rezeptpflichtigen Codein dämpfen das Hustenreizzentrum im Gehirn.

Abschwellende Präparate für die Nase

Kaum beginnt die Erkältung, schwellen die Schleimhäute in der Nase an und erschweren die Luftzufuhr. Das Nasensekret staut sich und bietet einen zusätzlichen Nährboden für Erreger. Abschwellend wirkende Nasensprays oder entsprechende Tropfen mit Wirkstoffen wie Xylametazolin, Oxymetazolin oder Tramazolin sorgen dafür, dass die Nase frei wird, gleichzeitig die Nasennebenhöhlen belüftet werden und Sekret besser daraus abfließen kann. Diese Präparate jedoch nicht länger als eine Woche am Stück anwenden!

Halsschmerzpastillen

Halsschmerzen und Heiserkeit sind bei einer Erkältung ebenfalls meist schon zu Beginn mit von der Partie. Dagegen helfen Lutschpastillen mit schmerzlindernden Wirkstoffen wie Ambroxol oder Benzocain. Oft reichen jedoch schon Eukalyptus- oder Salbei-Bonbons, um den Speichelfluss anzuregen und den angegriffenen Hals zu befeuchten. Bei Heiserkeit wirken pflanzliche Schleimstoffe oder Salz-Pastillen wohltuend, ebenso feuchtigkeitsbindende Lutschtabletten mit Hyaluronsäure.

Schleimlöser

Wenn die Nasennebenhöhlen in Mitleidenschaft gezogen sind, helfen schleimlösende Kapseln mit ätherischen Ölen oder eine Mischung pflanzlicher Auszüge aus Schlüsselblume, Enzian, Eisenkraut, Holunder und Gartensauerampfer. Gut wirksam sind auch Präparate mit Efeu- oder Thymianextrakt. Sie bringen den festsitzenden Schleim in den Atemwegen in Bewegung, so dass er abfließen kann. Heißdampf-Inhalationen mit ätherischen Ölen oder Nasenduschen mit Salzlösungen unterstützen diesen Prozess.

RF

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