Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Fast Food verstärkt Asthma und Allergie

Aktuelles

Junge Frau beißt in einen Burger

Jugendliche, die zu viel Fast Food essen, riskieren, dass ihr Asthma schlimmer wird.
© Christian Schwier - Fotolia

Di. 15. Januar 2013

Fast Food verstärkt Asthma und Hautausschlag

Wie oft bei Kindern und Jugendlichen Fast Food auf den Tisch kommt, scheint sich auf den Schweregrad von Asthma, Hautausschlag und allergischen Schnupfen auszuwirken. Dies fanden Forscher in einer weltweiten Studie heraus, in der Daten von rund 500.000 Kindern und Jugendlichen aus über 50 Ländern verglichen wurden.

Drei oder mehr Fast Food-Mahlzeiten pro Woche gingen demnach bei Teenagern mit einem fast um 40 Prozent höheren Risiko für schweres Asthma einher, bei Kindern stieg das Risiko um 27 Prozent an. Für Teenager konnten die Forscher allgemein einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von drei oder mehr Fast Food-Mahlzeiten pro Woche und dem Schweregrad von Asthma, Hautausschlag und allergischem Schnupfen feststellen. Die Ergebnisse waren in allen Ländern gleich, unabhängig von Geschlecht oder Wohlstandslevel. Bei Kindern waren die Muster nicht ganz so eindeutig, aber für viele Bereiche noch immer vorhanden.

Anzeige

Auf der anderen Seite scheine häufiges Obstessen, mehr als dreimal pro Woche, einen schützenden Effekt in beiden Altersgruppen zu haben, schreiben die Forscher in der medizinischen Fachzeitschrift Thorax. Für Kinder gelte dies bei allen drei Krankheitsbildern, bei Jugendlichen für Atembeschwerden und Schnupfen.

Die Jugendlichen beziehungsweise die Eltern der Kinder hatten über einen Zeitraum von zwölf Monaten unter anderem Fragen zu Stärke und Häufigkeit von bestimmten Krankheitssymptomen wie Atembeschwerden, Hautausschlag, laufender oder verstopfte Nase in Kombination mit juckenden und tränenden Augen, beantwortet. Zusätzlich wurden Angaben zur Ernährung gemacht, wie oft zum Beispiel Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse, Nüsse, Milch, Eier oder Fast Food und Burger auf dem Speiseplan standen. Zwar geben ihre Ergebnisse noch keinen Aufschluss über Ursache oder Wirkung, so die Forscher, doch sollte der deutliche Zusammenhang einen Anstoß für weitere Forschung geben.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Urlaub ist gut fürs Herz

Aber es gibt ein paar Dinge zu beachten, damit das Abschalten gelingt.

Schweizer Apotheker zählen Tabletten ab

In einem Pilotprojekt bekommen Patienten nur die tatsächlich verordnete Menge an Antibiotika.

Verschluckte Knopfzellen schnell entfernen?

Die Batterien können die Magenschleimhaut offenbar sehr schnell schädigen.

Infektion im Alter: Oft fehlt Fieber

Das erschwert die Diagnose vieler Krankheiten bei Senioren.

Diabetes: Frauen besonders gefährdet

Frauen erleiden deutlich häufiger einen tödlichen Herzinfarkt als Männer.

Diese Lebensmittel stärken die Knochen

Mit der richtigen Ernährung lässt sich Knochenschwund im Alter vorbeugen.

Deutsche ignorieren den Beipackzettel

Nur ein Viertel liest vor der Einnahme die Packungsbeilage seiner Medikamente.

Leitlinien: So lässt sich das Demenz-Risiko senken

Die Weltgesundheitsorganisation gibt Empfehlungen, um das Demenzrisiko zu senken.

Trockene Luft macht anfällig für Viren

Es gibt drei Gründe, wieso uns trockene Luft empfänglich für Infektionen macht.

Neuer Wirkstoff gegen Alzheimer?

Forscher haben einen vielversprechenden Wirkstoff in einer ersten klinischen Studie getestet.

Über 50 Prozent mehr Chemotherapien

Bis zum Jahr 2040 erwarten Forscher einen deutlich höheren Bedarf an dieser Therapieform.

Neue Behandlung für trockene Augen

Forscher tüfteln an neuen Augentropfen auf Enzymbasis zur Behandlung von trockenen Augen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen