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Fahrradfahrerin in winterlicher Landschaft

Mit einer angepassten Fahrweise kann man auch im Winter in die Pedale treten.
© zavgsg - Fotolia

Di. 22. Januar 2013

Tipps zum Radfahren im Winter

Wo Schnee und Eis die Wege blockieren, haben es Radfahrer nicht leicht. Doch gut gerüstet lässt es sich mit einer angepassten Fahrweise auch im Winter radeln – mit positiven Effekten für Gesundheit und Stressabbau.

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  • Sehen und gesehen werden: ist gerade in der dunklen Jahreszeit und bei Schneefall von Bedeutung. Ein Fahrrad mit optimaler Beleuchtung hat einen hellen Frontscheinwerfer und ein Rücklicht mit Standlichtfunktion. Reflektoren an der – möglichst hellen – Kleidung machen Radfahrer für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar. Die Reflektoren am Rad sollten immer sauber sein, sonst reflektieren sie nicht.
  • Radeln ohne Rutschen: Genau wie Autofahrer sollten Sie im Winter eine vorsichtigere Fahrweise an den Tag legen: Abstand halten, das Tempo verringern und dosiert bremsen. Besonders bei einer festen Schneedecke und Glätte sollte man in Kurven weder treten noch bremsen, raten Experten des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Wer auf eine Stelle mit Glatteis geraten ist, sollte zudem möglichst nicht lenken, sondern sich ohne bremsen ausrollen lassen, so der Rat der Fahrrad-Experten. Bei kniffligen Stellen zur Not lieber absteigen und schieben.
  • Füße als Notstützen: Wer den Fahrradsattel um einige Zentimeter absenkt, hat bei Rutschgefahr die Füße schneller auf dem Boden.
  • Kontakt zur Fahrbahn: Aus dem Reifen so viel Luft herauslassen, bis der Mindestdruck, der an der Reifenflanke angegeben ist, erreicht ist. Dies gibt einen besseren Halt auf der Fahrbahn, da der Reifen mit einer größeren Fläche auf der Fahrbahn aufliege. Oder auf Winterreifen mit Winterprofil oder Spikes umrüsten.
  • Die richtige Kleidung: Die Bekleidung sollte angemessen warm sein. Bewährt hat sich hier das Zwiebelschalenprinzip, wobei die äußerste Schicht eine Jacke sein sollte, die den eiskalten Fahrtwind abhält. Handschuhe halten die Hände warm, sollten aber so beschaffen sein, dass man noch bremsen kann.
  • Gestreute Wege nutzen: Obwohl Städte und Gemeinden verkehrswichtige, innerörtliche Radwege räumen müssen, werden diese oft zuletzt von Schnee und Eis befreit. Der ADFC rät anstatt ungeräumter Radwege die Fahrbahn zu nutzen.

HH

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