Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Was bei Verstopfung hilft

Aktuelles

Seniorenpaar in sportlicher Freizeitkleidung.

Ein aktiver Lebensstil lindert zwar nicht unbedingt Verstopfung, trägt aber dazu bei, dass man sich allgemein fit fühlt.
© Alterfalter - Fotolia

Di. 29. Januar 2013

Was bei Verstopfung hilft

Verstopfung, im Fachjargon Obstipation, ist ein Problem, mit dem sich viele Menschen, vor allem mit zunehmendem Alter, herumschlagen. Doch es gibt Wege, den Darm wieder in Schwung zu bringen. Vor einer Selbstbehandlung sollte allerdings ein Arzt abklären, ob ein medizinischer Grund vorliegt.

Anzeige

Ursachen, die zu einer Verstopfung führen, können bestimmte Medikamente sein, darunter Eisenpräparate und starke Schmerzmittel wie Opioide, Stoffwechselprobleme oder Erkrankungen. Aber auch die Lebensumstände können den Darm lahmlegen. Da zu wenig Flüssigkeit, auch nach starkem Schwitzen bei Sport oder Sauna, Bewegungsmangel, eine ballaststoffarme Ernährung und Stress eine Verstopfung begünstigen, raten Experten häufig zu einer Änderung des Lebensstils.

Abführmittel sind in der Lage, eine gewisse Erleichterung zu verschaffen. Pflanzliche Abführmittel wie Sennesblätter und -früchte oder Faulbaumrinde helfen gegen Verstopfung, sind jedoch nicht für die dauerhafte Einnahme gedacht. Pflanzen, die ganz ähnliche Wirkstoffe enthalten, sind Aloe und die Rhabarberwurzel. Darüber hinaus gibt es in der Apotheke auch zuverlässig wirksame synthetische Präparate mit den Inhaltsstoffen Natriumpicosulfat oder Bisacodyl.

Auf längere Sicht problemlos einzunehmen sind beispielsweise Ballaststoffe wie Flohsamenschalen oder bestimmte osmotisch wirksame Abführmittel, wie Polyethylenglycol (PEG) und Lactulose, ein synthetisch hergestellter Zweifachzucker. Kanadische Forscher bescheinigen ihnen vor allem bei älteren Menschen eine gute Wirksamkeit. Die Wirkstoffe seien in der Lage, die Sekretion von Wasser in den Dickdarm zu steigern. Ihr Nachteil: Sie können zu Blutungen, Gasentwicklung und Durchfall führen. Die Ergebnisse der Übersichtsarbeit finden sich in der Fachzeitschrift Canadian Medical Association Journal.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Medikamente auf die Kopfhaut auftragen

Mit der 5-Linien-Regel funktioniert das innerhalb kürzester Zeit.

3-in-1-Pille senkt Blutdruck effektiv

Die Kombi-Pille könnte die Therapie in Zukunft deutlich vereinfachen.

Wie viel Sport macht glücklich?

Eine neue Studie zeigt: Mehr ist nicht unbedingt besser für die Psyche.

Salz: Schädlich oder nicht?

Eine große Studie kommt zu einem überraschenden Ergebnis.

Sehschwäche in der Schwangerschaft

Bei diesen Symptomen sollten Schwangere sofort einen Augenarzt aufsuchen.

Sommer: Augen vor Infektionen schützen

Beim Schwimmen im Freibad, See oder Meer lauern einige Gefahren.

Vollkorn für gesunde Zähne

Vollkornprodukte haben einen schützenden Effekt auf Zähne und Zahnfleisch.

Checkliste: So wird die Küche glutenfrei

Wer unter einer Zöliakie leidet, dem schaden bereits kleinste Weizen-Krümel.

Diabetes: Abnehmen rettet Betazellen

Eine Gewichtsabnahme kann die Stoffwechselkrankheit stoppen.

Ohnmacht: Ursache kann gefährlich sein

Eine kurze Bewusstlosigkeit sollte daher immer ärztlich abgeklärt werden.

Thema der Woche: Reisen mit Krebs

Mit sorgfältiger Planung ist das kein Tabu. Eine Expertin erklärt, worauf zu achten ist.

Diät: Helfen kleine Teller doch nicht?

Wer Hunger hat, lässt sich von der Tellergröße nicht austricksen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen