Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Darmspiegelung gut vorbereiten

Aktuelles

Älterer Mann trinkt ein Glas Wasser

Zur Vorbereitung einer Darmspiegelung müssen die Patienten sehr viel trinken.
© Peter Maszlen - Fotolia

Di. 12. März 2013

Darmspiegelung: Vorbereitung ist heute (etwas) einfacher

Sie zählt bei weitem nicht zu den beliebtesten Untersuchungen, doch ist eine Darmspiegelung, die sogenannte Koloskopie, eine der wichtigsten Möglichkeiten zur Darmkrebsvorsorge. Damit der untersuchende Arzt kleinste Veränderungen der Darmwand aber überhaupt erkennen kann, muss der Darm vollkommen sauber sein. Auch hier gibt es sicher Schöneres, doch hat sich die Prozedur der Darmreinigung im Vergleich zu früher schon deutlich vereinfacht.

Anzeige

Langwierige Diäten etwa müssen vor einer Darmspiegelung nicht eingehalten werden. Allerdings sollten ab drei bis vier Tagen vor der Untersuchung keine körnerhaltigen Nahrungsmittel wie Vollkornbrot oder Müsli mehr verzehrt werden. Auch Samen und Kerne von Früchten verweilen oft sehr lange im Darm, weshalb in dieser Zeit auch auf Weintrauben, Kiwis oder Tomaten, Mohn und Nüsse verzichtet werden sollte. Statt ballaststoffreicher Ernährung empfiehlt sich leicht Verdauliches wie Joghurt oder Produkte aus weißem Mehl. Am Vortag wird ab einer bestimmten Zeit auf Festes ganz verzichtet und nur noch Brühe oder Getränke getrunken.

Damit der Darm vollkommen sauber ist, müssen ihn die Patienten vor der Untersuchung reinigen. In der Regel wird hierfür eine abführende Lösung mit Polyethylenglykol (PEG) getrunken. Statt der früheren nicht gerade leckeren vier oder mehr Liter PEG-Lösung reichen heute schon zwei Liter einer PEG-Lösung mit Vitamin C, die zwar anders, aber leider auch nicht viel besser schmeckt. Von dieser wird ein Liter am Vortag und ein Liter am Morgen der Untersuchung getrunken, begleitet von einem Liter Wasser, Tee oder Brühe. Es gibt Alternativen zur PEG-Lösung, z.B. Natriumphosphat. Hierbei muss jedoch ebenfalls sehr viel getrunken werden.

Über das genaue Vorgehen, sprich welches Abführmittel, welches Einnahmeschema, welche Trinkmenge und welche Ernährung, informiert das Ärzteteam, das die Darmspiegelung durchführt.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Warum Dehnen so gesund ist

Regelmäßige Übungen verbessern den Blutfluss und schützen vor Herzkrankheiten und Diabetes.

Lichtempfindlich durch Medikamente

Einige Arzneimittel machen die Haut empfindlicher für UV-Strahlen. Im Sommer ist besondere Vorsicht geboten.

Rituale lindern Angst und Stress

Feste Rituale helfen, schwierige Lebenssituationen gut zu überstehen.

Lange, helle Kleidung schützt vor Zecken

Zusätzlich können Repellents Zecken und andere Insekten fernhalten.

Kopf gestoßen: Gefahr für das Gehirn?

Stöße auf den Kopf können das Gedächtnis beeinträchtigen und sogar Depressionen auslösen.

Corona: Welche Rolle spielt Vitamin D?

Vitamin-D-Mangel könnte das Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf erhöhen.

Urlaubszeit: Impfung gegen FSME sinnvoll

In vielen Teilen Deutschlands ist das Risiko einer Infektion mit FSME deutlich erhöht.

Welcher Sonnenschutz für Kinder?

Die Stiftung Warentest hat 17 Produkte speziell für Kinder getestet.

Mehr frisches Essen im Corona-Lockdown

Die Ernährung der Deutschen hat sich während der Corona-Pandemie verändert.

Coronavirus, Grippe oder Erkältung?

Die bislang größte Studie zu den Symptomen von Covid-19 wurde jetzt veröffentlicht.

Arzneimittel im Sommer richtig lagern

Einige Medikamente vertragen Sommerhitze nicht besonders gut.

Vitamin D: Vorteile bei Krebstherapie

Vitamin D könnte die Nebenwirkungen einer Krebs-Immuntherapie bessern.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen