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Mutter trägt ihre Tochter auf dem Rücken, beide tragen Sonnenbrillen

Mütter mit nur einem Kind haben ein geringeres Rheuma-Risiko als Frauen mit mehr als zwei Kindern.
© yanlev - Fotolia

Do. 21. März 2013

Lebensumstände, die das Rheuma-Risiko erhöhen

Die Lebensweise sowie bestimmte Vorerkrankungen scheinen Rheuma Vorschub zu leisten. Zu diesem Schluss kommt ein Team britischer Wissenschaftler im Fachblatt Annals of Rheumatic Diseases. Was im Volksmund kurz Rheuma oder Gelenkrheuma heißt, nennen Ärzte rheumatoide Arthritis. Es handelt sich dabei um eine chronische Gelenkentzündung.

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Für ihre Studie hatten die Forscher über 25.000 Personen im Alter zwischen 40 und 79 Jahren über mehrere Jahre hinweg verfolgt. Von diesen erkrankten knapp 190 an rheumatoider Arthritis. Im Vergleich mit gesunden Studienteilnehmern stellte sich heraus, dass Rauchen, Übergewicht und Diabetes offenbar das Risiko, die Krankheit zu bekommen, erhöhte. Bei Studienteilnehmern, die geringe Mengen an Alkohol tranken und in einer höheren gesellschaftlichen Schicht angesiedelt waren, trat die Gelenkentzündung dagegen seltener auf. Speziell bei Frauen zeigten sich weitere Faktoren: Diejenigen, die mehr als zwei Kinder hatten, bekamen häufiger rheumatoide Arthritis als kinderlose Frauen.

Mit diesen Erkenntnissen ließen sich Personen, die ein erhöhtes Risiko für rheumatoide Arthritis haben, frühzeitig identifizieren und der Krankheit entgegensteuern, hoffen die Forscher. Unter der chronischen Gelenkerkrankung leiden in Deutschland rund 440.000 Menschen. Die meisten Betroffenen erkranken im Alter zwischen 40 und 70 Jahren. Warum die Krankheit genau entsteht, ist noch unklar, aber offenbar spielen neben erblichen Faktoren auch Lebensgewohnheiten und Vorerkrankungen eine Rolle.

HH

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